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Franz Rosenbach ist im Alter von 85 Jahren gestorben.

Auschwitz-Überlebender Rosenbach ist tot

Nürnberg - Der Überlebende des NS-Konzentrationslagers Auschwitz und Mitbegründer des bayerischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, Franz Rosenbach, ist tot.

Wie der Verband am Montag mitteilte, starb der langjährige stellvertretende Vorsitzende am Sonntag im Alter von 85 Jahren in Nürnberg. Während der Zeit des Nationalsozialismus war der im heutigen Tschechien geborene Rosenbach im Alter von 15 Jahren deportiert worden. Seine Familie starb in Auschwitz, er selbst wurde nach Buchenwald und Mittelbau-Dora verlegt, wo er im Stollenbergbau arbeiten musste.

Die Stadt Nürnberg und die Stiftung Bayerische Gedenkstätten würdigten vor allem Rosenbachs Engagement in Schulen und für Erwachsene bei Zeitzeugengesprächen, in denen er vor den Folgen von Rassismus gewarnt habe. Rosenbach war in diesem Jahr von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden.

dpa

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