Berliner Senat stoppt RTL-Sendung "Babyboom - Willkommen im Leben"

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Aus Kinderschutzgründen

Berliner Senat stoppt RTL-Geburtssendung

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Berlin - Einer neuen RTL-Sendung droht das Aus noch vor Ausstrahlung der ersten Folge: Der Berliner Senat hat die Dreharbeiten zur Serie "Babyboom - Willkommen im Leben" aus Kinderschutzgründen vorläufig gestoppt.

Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) wies die Geschäftsführung des landeseigenen Krankenhaus-Konzerns Vivantes an, die Filmarbeiten des Senders RTL für die Dokusoap über die Arbeit in der Geburtsstation bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung am 20. März zu unterbrechen. Grund seien der Kinderschutz und die Rechte der Angestellten, teilte die Gesundheitsverwaltung am Dienstag nach der Senatssitzung mit.

RTL hatte bekanntgegeben, im Krankenhaus Friedrichshain seit einigen Tagen mit 30 Kameras im Kreißsaal, in Krankenzimmern und Untersuchungsräumen die Geburten von Babys und das Leben der jungen Familien zu filmen. Dafür sollten einverstandene Mütter ihr Baby in einem abgetrennten Bereich der Entbindungsstation bekommen. RTL teilte mit: „Wir wollen schlicht die Menschen und ihre Geschichten zeigen, die Mitarbeiter und werdenden Eltern.“ Vorbild sei die Sendung „One Born Every Minute“ aus England.

Der Aufsichtsrat von Vivantes, in dem auch Vertreter des Senats sitzen, und die Eigentumsvertretung hätten von den Kameras und den Aufnahmen vor ersten Medienberichten am vergangenen Wochenende nichts gewusst, so die Gesundheitsverwaltung.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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Kommentare

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a.w.27.02.2013, 07:27
(0)(0)

perverser geht es nicht mehr. Wahrscheinlich ergötzen sich an solchen
Sendungen die Männer.

Bayer26.02.2013, 22:44Antwort
(2)(0)

Weil dort die Kandidaten selbst entscheiden können ob sie teilnehmen wollen oder nicht und weil mit Ausnahme der Würmer und sonstigem Getier niemand von den Kameras behelligt wird. Und weil uns zum Glück niemand zwingt diesen Müll anzuschauen. In diesem Fall ist die Situation aber völlig anders. Erstens wird das neugeborene Kind zwangsweise vor die Kameras gezerrt und wie ein Stück Vieh im Fernsehen vorgeführt ohne dass es selbst entscheiden ob es das auch möchte. Ich hätte nicht gewollt dass meine Eltern mich so im Fernsehen gezeigt hätten und ich möchte nicht wissen wie so ein Kind reagiert wenn es Jahre später mal erfährt das die Geburt von RTL vermarktet wurde. Und zweitens werden hier auch die Persönlichkeitsrechte anderer Patienten tangiert. Ich möchte kein Patient in einer Klinik sein, in welcher 30 Kameras rumhängen die mich dann vielleicht auch noch filmen - vielleicht ohne es zu wissen und ich eines Tages bei RTL auftauche. Nein danke...

Stinger26.02.2013, 22:01Antwort
(0)(0)

Wer zwingt dich diesen Mist anzuschauen.
Erstatte Anzeige, das ist schwere Körperverletzung.

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