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Kultur

Schriftsteller Carlos Fuentes ist tot

Schriftsteller Carlos Fuentes ist tot

Mexiko-Stadt - Der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 83 Jahren an einem Herzschlag, wie Medien in Mexiko berichteten.Mehr...

Neuer Dickwanst

- Am bühnengroßen Wirtshaustisch im Gasthof "Zum Hosenbande" hat ein neuer Dickwanst Platz genommen: Nach Bernd Weikl und Bryn Terfel hat sich nun Alan Titus den Bauch des dicken Sir John umgeschnallt, um als Titelheld in Giuseppe Verdis "Falstaff" das Publikum im Münchner Nationaltheater zu amüsieren. Er tat es am Donnerstagabend Eike Gramss' Inszenierung entsprechend auf dezente, aber durchaus verschmitzte Weise.Mehr...

Walzerspuk

- Mit ihrem zweiten Konzert der neuen Saison konzentrierten sich die Münchner Philharmoniker unter Gastdirigent Michael Gielen im Gasteig ganz auf Mahlers siebte Symphonie, e-moll, in der Literatur eine Rückkehr ins Leben, zur Freude am Werden und Sein genannt. Unter dem Aspekt, dass die Verhandlungen mit Wunschchefdirigent Christian Thielemann hoffentlich bald zu einem Ergebnis führen, könnte dies das Motto für die Zukunft der Philharmoniker sein. Auf jeden Fall spielten sie unter Gielen präzise und differenziert und zeigten viel Konzentration und Einfühlungsvermögen.Mehr...

Genialer Dandy

Genialer Dandy

- Tagsüber flanierte er auf den Boulevards, stets elegant gekleidet mit Zylinder, Handschuhen und feinen Stiefeln. Am frühen Abend zeigte er den Freunden im berühmten Café´ Tortini am Boulevard des Italiens seine soeben entstandenen Skizzen, seine Tuschzeichnungen und Aquarelle, nach denen er im Atelier seine Bilder malte. Edouard Manet (1832-83), der Sohn aus gutem Hause, war von seiner Gesinnung her Republikaner und Revolutionär, doch er blieb auch als Künstler ein Bürger, wurde nie ein Bohé´mien und wollte nie ein Außenseiter sein. Seine Vorbilder waren Velá´zquez und Goya, Tizian und Raffael, Chardin und Frans Hals.Mehr...

Nicht mehr wegzudenken

Nicht mehr wegzudenken

- München - Es sei schwer, für sie eine Berufsbezeichnung zu finden, bekannte Münchens Oberbürgermeister Christian Ude in seiner Festrede für Rachel Salamander, die anlässlich des 20-jährigen Bestehens ihrer Literaturhandlung am Mittwochabend zur Feier in den Saal des Alten Rathauses geladen hatte. Die einzige Bezeichnung, die ihm für Rachel Salamander einfiele, sei "Ermöglicherin". "Sie ist", pries der OB, "eine intellektuelle Autorität in dieser Stadt", einer Stadt, die sich bekanntermaßen "gern gemütlich einrichtet und nicht gerade von sich aus zu den größten intellektuellen Anstrengungen neigt". Um so wichtiger sei es, eine Persönlichkeit wie Salamander in dieser Stadt zu wissen.Mehr...

Ein Einspringer und drei Heroinen

- München - "Ein fremder Mann?", stutzt Sieglinde in ihren ersten Worten. "Ihn muss ich fragen." Nicht nötig, hier die gewünschten Daten: Stig Andersen heißt er, sollte eigentlich als Titelheld für den neuen Münchner "Siegfried" proben, wurde nun aber, da Peter Seiffert des Morgens krächzend erwachte, kurzerhand für diese "Walküre" verpflichtet.Ein Saisonstart an der Staatsoper also ohne den geliebten Sonnyboy - da versuchten gleich zig Fans, ihre Tickets feilzubieten.Mehr...

Bernard-Henri Lé´vys große Sartre-Biografie

Bernard-Henri Lé´vys große Sartre-Biografie

- München - "Sartre ist eine Romanfigur. Ein Held, wie ihn Dostojewski hätte erfinden können." Und so hat Bernard-Henri Lé´vy die Chronik dieses gewaltigen Lebens aus den Angeln gehoben und seine Biografie "Sartre" mit dem letzten Geleit beginnen lassen. Sartres Beerdigung war der abschließende große Auftritt der 68er. Doch an jenen Apriltag 1980 wurde auf dem Friedhof Montparnasse nicht nur eine Geistesgröße zu Grabe getragen, sondern auch das immense Projekt des Existenzialismus und der radikalen Freiheit, das er ins Leben gerufen hatte. Als Lé´vy Anfang der 90er-Jahre in Sarajewo mit Intellektuellen zusammentraf, die in einem Keller der belagerten Hauptstadt Sartres "Fragen der Methode" diskutierten, wurde er stutzig. "Sartre-Anhänger im Bombenhagel, Sartre lesen, um nicht zu sterben?" Und spürte: Die Zeit war gekommen für eine kritische Revision.Mehr...

Keine Floskeln der Folklore

- Berlin oder München, eine andere Alternative gibt es nicht, sofern man nicht viele Flugstunden in Kauf nehmen will. Wer der faszinierenden Verbindung von asiatischer Kultur und internationaler Moderne nachspüren will, der hat es schwer. In München ist das seit fünf Jahren möglich: Die Galerie Müller & Plate ist eine der zwei deutschen Adressen für zeitgenössische indische Kunst. Im Hinterhof, in einer ehemaligen Fabrik beziehungsweise in einem früheren Lagerraum verbergen sich kleine, feine Steinköpfe neben Reminiszenzen an die Gegenständlichkeit und an religionsschwere Gleichnisse in Bildern. Götterstatuen, Blumenfelder, dramatische Szenen und ein roter Faden, der West und Ost verknüpft. Daneben Abstraktion pur in lyrischen Farben.Mehr...

Die Musik der Machos

Die Musik der Machos

- Das 40-jährige Bestehen der weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Rockband, der Rolling Stones, fand einen gewaltigen Niederschlag in diesem Buch des Amerikaners Stephen Davis. Es ist Chronique scandaleuse und Handbuch, eine Biografie wie ein Roman: Anders lässt sich dieser Stoff wohl nicht fassen. Das Romanhafte geht einerseits auf die Höhen und Tiefen der vier oder fünf Lebensläufe zurück; Protagonisten natürlich Mick Jagger und Keith Richards, die im Innersten Verschiedenen, dazu Charlie Watts, der Solide, Drummer und Jazzfreund.Mehr...

Der grüne Junge

- "Pfui, schäm dich, das Krokodil hat sich wenigstens noch benommen", tadelt Smee (deutsche Stimme: Mogens von Gadow), der wichtelhafte Smutje mit Brille, Knollennase, roter Zipfelmütze und blau-grauem Ringelpullover den vorwitzigen Kraken und verweist damit elegant auf den ersten Teil des Klassikers "Peter Pan" von 1953. Wer gefürchtet hat, dass die neuen Abenteuer im Nimmerland dem berühmten Vorbild nicht würden standhalten können, sieht sich angenehm enttäuscht. Die Disney-Studios haben die Qualität der Bilder beibehalten und die Figuren von Peter Pan (Florian Knorn) und seinen verwunschenen Buben in Gesichtern und Körpern wunderbar fein gezeichnet und auch farblich liebevoll und differenziert zu den Hintergründen abgestimmt. Zwar trägt Jane (Luise Helm) einen moderneren roten fülligen Haarschnitt als ihre Mutter Wendy, doch bald fügt sich ihre Erscheinung ebenso selbstverständlich in das Gesamtbild ein wie Weiland die ihrer Mutter.Mehr...

20 Minuten reichen

- Man kann es den Produzenten und Regisseur Michael Apted eigentlich nicht verübeln. Sie alle hatten Recht: Die Besetzung von Jennifer Lopez für die Titelrolle des Ehedramas "Genug" sorgt für genügend Publicity. Wer braucht da noch ein logisches Drehbuch? Die Leute wollen ohnehin nur "J. Lo's" hoch versicherten Hintern sehen. Gesagt, getan. Michael Apted, der in grauer Vorzeit einmal für hochwertige Filme wie "Gorillas im Nebel" oder "Blink" stand, hat alle guten Vorsätze fahren lassen und nun das klischeeüberladene Porträt einer vom Gatten schwer gepeinigten Hausfrau zusammengeschustert, verlogene Moral inklusive.Mehr...

Aktuelle Fotostrecken

So viel verdienen Merkel, Ackermann & Co. - Spitzengehälter in Politik und Wirtschaft

weitere Fotostrecken:
Gleich bei der Begrüßung von Frankreichs neuem Präsidenten François Hollande in Berlin sind die ersten Unterschiede zu Nicolas Sarkozy deutlich geworden. Die Fotos der Begegnung sehen sie hier.

Aktuelle Kino-Filme

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"Der Diktator": So derb ist Borats neuer Film

Berlin - Sacha Baron Cohen ist bekannt für seinen derben Humor, der manchmal an die Grenzen des guten Geschmacks geht. In "Der Diktator" macht er seinem Ruf wieder alle Ehre, wie schon der Kinotrailer zeigt.Mehr...

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Noch immer ist Bob Marley der größte aller Reggae-Stars - und noch immer gibt es viel über ihn zu erzählen. Kevin Macdonalds Dokumentation lohnt sich nicht nur für Fans des jamaikanischen MusikersMehr...

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