Züge wie Viehwagen drückend eng besetzt

Markus Mäckler: „Die Bayern-Ticket-Betrüger“; Bayern 19. Juni

Zum Thema Betrüger mit dem Bayern-Ticket kann ich als Berufspendlerin mit mehr als 20-jähriger Erfahrung zwischen Freising und München Folgendes schreiben. Erstens sind Bestimmungen nur solange gut, wie sie konsequent überprüft werden – auch im Interesse der Berufspendler, die ein Vielfaches an Fahrpreis mit der Monatskarte zahlen müssen. In mehr als der Hälfte der Wochentage wird in den Frühzügen beziehungsweise Spätpendlerzügen nicht kontrolliert – kann gar nicht überprüft werden, weil die Züge wie Viehwagen drückend eng besetzt werden, da die Bahn ja sparen muss. Die erste Woche Hitze, schon fallen die Klimaanlagen aus. Sollte jedoch mal eine Kontrolle stattfinden, so wird, obwohl der Name vorher eingetragen sein muss, ohne weiteres vom Zugbegleiter der Stift geliehen, um den Namen einzutragen bzw. im Zugabteil herumgedeutet, wer noch mit dem Bayernticket mitfährt, ohne das der Kontrolleur den Reisenden sieht, noch weiß wo der Passagier hinfährt und dem ganzen Tür und Tor geöffnet ist für jeden Betrug. Das ganze setzt sich in den großen Bahnhöfen weiter fort, indem Berufspendler penetrant belästigt werden, ob Sie denn so ein Ticket haben, übrigens nicht nur beim Bayernticket, Tagesticket, die bis zum nächsten Tag um 6 Uhr gelten, sind auch sehr beliebt. Und obwohl der Widerverkauf jeglicher Tickets verboten ist, wird es Tag für Tag 1000-fach gemacht und solange wird auch richtig gut schwarz Geld verdient von diesen „Pendlern“. Sehr wichtig wäre, wenn die Bahn mal richtige Kontrollen durchführen würde, sodass die ehrlich zahlenden 100 000 Berufspendler nicht mehr die Dummen sind.

 Cäcilia Dunkes Jägersdorf

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