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    • 25.02.13
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Ins Abseits gestellt

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Stefan Sessler: „Abschuss ohne Strafe“; Bayern 20. Februar

Dass der versehentliche Abschuss eines Rehbockes in der Schonzeit in Zukunft nicht mehr als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden solle, erzürnt mich schon sehr. Dr.Jürgen Vocke hat sich mit seiner im Dezember 2012 signalisierten Zustimmung zu dieser Regelung wieder einmal vollkommen in’s Abseits gestellt. Als Präsident der Bayerischen Jagdschutzverbandes ist er doch dafür gewählt worden, dass er sich für die Jagd und die Jäger einsetzt. Ich frage mich schon, was den bayerischen CSU-Minister Helmut Brunner dazu bringt, beim versehentlichen Abschuss eines Rehbockes in der Schonzeit „ein Auge zuzudrücken“!? Diese Alibi-Aussage, dass damit keine Veränderung der gesetzlichen Jagdzeiten verbunden ist, ist doch lächerlich und öffnet dem Rehbock-Abschuss in der Schonzeit Tür und Tor. Das Ganze ist doch wieder mal nur eine Vorlage und eine Rechtfertigung für die vom Staat in dieser Zeit abgehaltenen Drückjagden, bei denen ja auch immer wieder geschonte Rehböcke auf der Strecke liegen, weil es schnell gehen muss und nicht so genau hingesehen wird und weil auch die Höhe des Abschusses zählt. Dies alles immer wieder nur unter dem Deckmantel „Wald vor Wild“. Ich bin selbst seit Jahrzehnten Jägerin, habe aber eine ganz andere Vorstellung von artgerechter Jagd. Die Aussage von Prof. Christian Mettin, dass es einem Rehbock egal wäre, ob er mit oder ohne sein Gehörn geschossen würde, ist absolut daneben und einem Professor und Jäger unwürdig.

Renate Bach Mittelstetten

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Berlinger26.02.2013, 10:24
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Nur zur Info: Derlei Anliegen nach erweiterten Schusszeiten kommen aus dem (staatlichen) Forst und dem ihm nahestehenden Ökologischen Jagdverband ÖJV, dem wiederum die Grünen nahestehen. Dass die Grünen und fast alle Jagdgegner gerade den ÖJV hofieren - in Jägerkreisen gerne "die Schießer" genannt - , kann ich absolut nicht nachvollziehen und nur mit Unwissen oder Ignoranz erklären.

Auch wenn es vielen nicht ins Weltbild passt: Die privaten Jäger zeigen sich wesentlich waidmännischer, das heißt fairer dem Wild gegenüber als diese Truppe von beamteten und öffentlich bezahlten Förstern und (Berufs-)Jägern.

Merke: Privat ist nicht immer schlecht.

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