• aHR0cDovL3d3dy5tZXJrdXItb25saW5lLmRlL2FrdHVlbGxlcy9sZXNlcmJyaWVmZS9iYXllcm4tcmVnaW9uL3RpZXJ0cmFuc3BvcnRlLTI3NjkzMDUuaHRtbA==2769305Wann ist endlich Schluss?0true
    • 25.02.13
    • Bayern und Region
    • 6
    • Drucken

Wann ist endlich Schluss?

    • recommendbutton_count100
    • 2

Wann endlich kann diesem subventionierten Irrsinn ein Ende gesetzt werden?

 Unsägliches Tierleid wird mit unseren Steuergeldern noch unterstützt, gefördert. Wenn ein paar Lurche oder Kröten im Wege stehen, gehen einige Spinner auf die Barrikaden, verhindern oder verschleppen wichtige Projekte und Millionen von Euro werden nutzlos in den Sand gesetzt. Wo sind denn diese Gutmenschen, wenn täglich tausenden von Tieren durch diese mörderischen Transporte Leid und Qual zugefügt wird? Welch schizophrene Gesinnung von gewissen Mitbürgern und Politikern! Es ist wahrlich zum Heulen.

Klaus Sämmer München

Sie schreiben, man soll sich kurz fassen. Zu diesem Ereignis, das sich letzten Donnerstag auf der A 99 ereignet hat, fällt einem sowieso nichts mehr ein. Höchstens: Warum? Warum muss ein 73-jähriger Fernfahrer mit 670 Lebewesen eine so wahnsinnige Entfernung zurücklegen? Gibt es in Bayern oder näher an Italien liegenden Ländern keine (in diesem Fall) Schweine? Mir fehlen die Worte. Diesen Wahnsinn habe ich deshalb in einer Karikatur festgehalten. Bilder sprechen oft mehr als komplizierte Sätze.

Petra Dienelt Unterschleißheim

 Wann ist endlich Schluss mit Tiertransporten auf unseren Autobahnen? Nach dem tragischen Unfall auf der A 99 bei Vaterstetten stellt sich die Frage: Wie kommen 700 Jungschweine auf einen Tiertransporter, der bei frostigem Winterwetter über 2000 km weit von Dänemark nach Italien fährt, um die Tiere dorthin zur Weitermast zu bringen. Man muss sich die Frage stellen, wer für solche Transporte im Allgemeinen verantwortlich ist. Wo bleibt hier unser Tierschutz und unser Tierschutzgesetz? Es ist wahrscheinlich, dass die armen Tiere während dieser langen Fahrt nicht ausreichend versorgt wurden und in drangvoller Enge einer fürchterlichen Situation ausgesetzt waren. Dann kommt es zu dem tragischen Unfall auf halber Strecke, wo man die schwer verletzten und gestressten Tiere notschlachten muss.

Gisela und Günther Magg Starnberg

Natürlich ist es gut, wenn die Politik die Tiertransporte eingrenzt. Mir kommt aber die Verantwortung der Konsumenten zu kurz: Je mehr wir unseren Fleischkonsum reduzieren, je mehr wir auf regionales Bio-Fleisch achten, desto weniger Tiertransporte werden stattfinden.

Eva Ernst München

Vermutlich wieder wird durch diesen tragischen Transportunfall auf der A99 der den Transport von ca. 700 Jungschweinen von Dänemark zur Mästung nach Italien vorsah, die Problematik der Tierschutztransportverordnung und der manchmal fragwürdigen EU-Subventionen sichtbar. Obwohl aus der Veröffentlichung im MM keine genaueren Fakten über die Umstände des Transports herauszulesen sind, drängen sich mir spontan etliche Fragen aus meinem Bauchgefühl heraus, auf: Die Entfernung zwischen (Mitte) Dänemark und (Mitte) Italien beträgt rund 2000 km. Bei winterlichen Straßenverhältnissen und nur 1 Fahrer ? (73) unter Beachtung aller gesetzlichen Vorschriften und Ruhepausen - nicht gerechnet Fütterung und Tränkung der Tiere - benötigt ein LKW wohl mehr als 2 Tage zur Bewältigung dieser Strecke. Selbst bei einem mehrstöckigen Auflieger dürfte der erforderliche Platzbedarf für ca. 700 Tiere sehr knapp bemessen sein, sollten sie noch Bewegungsfreiheit geniessen dürfen und nicht auf- und übereinander liegen müssen. Ich verkneife mir weitere Details, wie Kälte, Urin und Kot etc. auszudenken. Auch ohne den Unfall bei Vaterstetten wären die Tiere am Zielort sicher sehr gestresst angekommen. Was wäre mit den Schweinen nach der Mästung bei Schlachtreife in Italien geschehen? Weitere Transporte durch Europa? Selbst wenn hier alle Regularien (Auslegungen an der oberen Grenze) der Tierschutztransportverordung eingehalten worden sein sollten, so verdiente dieser Vorfall meiner Ansicht nach, eine genauere Recherche durch die Medien um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Auch die spezielle Betrachtung durch die Verantwortlichen des Ministeriums von Frau Ilse Aigner könnte nicht schaden, um solche Transporte auf ein Minimum zu reduzieren. Laut Abendzeitung, werden gegen den Fahrer bzw. dessen Unternehmen keine Ermittlungen angestellt, da der Unfall auf Grund eines Fahrfehlers - Touchieren der Leitplanke - jedem hätte passieren können.

Rudolf Esterbauer Baldham

„700 Jungschweine notgeschlachtet“; Bayern 23./24. Februar, „Quälerische Tiertransporte verbieten“; Leserbriefe 25. Februar

zurück zur Übersicht: Bayern und Region

Kommentare

Alle Kommentare anzeigen

Kontakt "Ressort Leserbrief"

Münchner Merkur

Ressort Leserbrief

Paul-Heyse-Str. 2-4

80336 München

SMS: 0160/97002710

E-Mail: leserbriefe@merkur-online.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.