Pferdefleisch Agroindustrie

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    • 14.02.13
    • Kolumne
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Liebe Leser,

wer mir Pferdefleisch unterjubeln will, dem traue ich auch zu, dass er Knochenmehl mit Antibiotika würzt und zum Schnitzel presst, nur aus Profitgier.

Meinem Metzger traue ich diesen Betrug aber nicht zu, denn der müsste, flöge es auf, um seine Existenz bangen; im Gegensatz zu einem Agroindustriekonzern wäre sein Zusatzgewinn durch Betrug auch nur relativ gering. Je kürzer und direkter der Weg vom Bauern zum Verbraucher, je kleiner der Betrieb, umso weniger lohnt sich kriminelles Geschäftsgebaren. Größtenteils haben wir es selbst in der Hand, ob wir, wie unsere Leserin Christa Markgraf hier unten schreibt, „mit Appetit essen können“.

Christian Vordemann

Redaktion Leserbriefe

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