Gute Reise ins schöne Nachbarland

„Reise nach Polen absagen?“ und „Liebe Leser“; Leserbriefe 11. April

Werter Merkur-Leser Alfred Schattmann, Herrn Redakteur Vordemann kann ich nur zustimmen und wünsche als Polenfan Ihnen, Ihrer Gattin und allen Münchner Merkur-Lesern, die das schöne Nachbarland und seine herzlichen Menschen (immer) noch nicht besucht haben: Gute Reise und schöne Erlebnisse! Gut und empfehlenswert ist, nicht unbedingt den „teutschen Larry“ raushängen lassen. Und nicht mit der Tür ins Haus fallen oder ohne Aufforderung ein Anwesen heimsuchen nach dem Motto: „Hier haben meine Großeltern gelebt und das Haus gebaut. Und eigentlich gehört der Schuppen ja uns.“ Und so weiter. Oder lauthals über EU-Gelder und den deutschen Steuerzahler, der die tolle Autobahn, den neuen Yachthafen, das restaurierte Kirchlein finanziert hat, polemisieren. Die fleißigen Polen haben längst selbst Wiederaufbau betrieben. Und das neue Hausdach – dafür ist Pan (Herr) Janek vier Monate in Berlin oder Hamburg als Subsubunternehmer am schuften. Weg von der Familie. Oder Pani (Frau) Jelena fährt täglich rüber nach Frankfurt an der Oder. Zum Putzen oder Regale auffüllen im Supermarkt. Zeigen Sie Respekt und hören Sie einfach mal zu! Piwo und Wino gibt es für den willkommenen Gast dann bald.

 Rudolf G. Hörmandinger Farchant

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