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    • 20.02.13
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Pferdefleisch statt Rind

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Georg Anastasiadis: „Skandalös“; Kommentar 20. Februar, „Härtere Strafen für Etikettenschwindler“; Politik 19. Februar

Die Schuldzuweisung von Gesundheitsminister Marcel Huber an die Verbraucher macht mich richtig wütend. So einfach ist das also: billig = schlecht. Das haben ihm wohl die Lobbyisten der Lebensmittel-Großkonzerne empfohlen zu sagen. Wenn das so einfach ist: warum hat Herr Marcel Huber dann nicht einfach die billigen Lebensmittel kontrolliert und aus dem Verkehr gezogen? Alles nur Schwindel, ob Lebensmittelauszeichnung oder Minister-Verantwortung.

Ludwig Kolbeck Polling

Pferdefleisch, natürlich nur solches, das nicht mit Arzneimitteln belastet ist, ist ein hochwertiges gesundes Lebensmittel. Deshalb ist es eine Sünde, solche Pferde zu euthanasieren, um dann die Kadaver in der Tierkörperverwertung zu entsorgen. Deshalb plädiere ich dafür, dass zukünftig gesetzlich vorgeschrieben wird, dass Hackfleisch mindestens 5 % Pferdefleisch enthält.

Dr. Dr. Fritz Staber Moosach

Am Samstag, den 9. Februar besuchte uns wieder der Lieferservice vom Eismann und pries uns schon fast aufdringlich seine super Lasagne Bolognese mit einem Geschenkmesser bei Abnahme von 6 Stück an. Er bemerkte dabei scherzhaft „garantiert ohne Pferd“, obwohl am Montag darauf in den Zeitungen stand: Eismann nahm diesen Artikel bereits aus dem Sortiment. Es ist eine Sauerei, wenn der Verbraucher so getäuscht wird. Es heißt immer, beim Gütesiegel muss drin sein, was draufsteht, sollte aber heißen, was drin ist, muss draufstehn. Pferd steht bei uns nicht droben, nur Rindfleisch gegart. Freue mich schon, wenn er nächsten Samstag wiederkommt, da habe ich mit ihm ein Wörtchen zu reden, und sein Pferd kann er wieder mitnehmen. Ich mag zwar Pferde, aber lebend.

Gerhard Hofauer Böbing

Das Problem liegt nicht nur bei dem Verbraucher. Könnte es nicht so sein, dass der Handel, um Kunden anzulocken, versucht, billiger zu sein als die Konkurrenz? So werden die Produkte immer billiger, um keine Kunden zu verlieren. Selbstverständlich nimmt der Kunde die günstigen Preise an. Und dann kommt irgendwann der Moment, wo der Handel vom Hersteller verlangt, seine Preise zu senken, da der Gewinn schmilzt usw. Dass dann in der Kette jemand auf die Idee kommt, minderwertige Rohstoffe einzusetzen, liegt auf der Hand. Nur fassen kann man keinen Verantwortlichen, der Kunde ist schuld! Die Politik (Gesundheitsminister) geht mit unzureichenden Mitteln und zu lasch dagegen vor. Lobbyismus? Angst vor Kürzungen von Parteispenden der Industrielobby? Oder gibt es sonst noch Gründe?

 Holger Mairoll Kolbermoor

Die Rumänen sind ehrliche Leute und haben in den letzten paar Jahren die Schlachtung von 200.000 Pferden gemeldet, mit zirka 500 kg ergibt das insgesamt 100 000 Tonnen Pferdefleisch zum Marktwert von 0,60 Euro/kg, ergibt 60 Millionen Euro. Der Marktwert von Rindfleisch liegt bei zirka 3,50 Euro. Das Umetikettieren bringt einen Gewinn von 290 Millionen Euro. Der Lieferweg ist durch diverse Darstellungen nachgewiesen, das Geschäft ist über eine zyprische Briefkastenfirma abgewickelt worden, die auf Zypern keine Steuern zahlen darf.

Johannes Baudrexl Garmisch-Partenkirchen

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Kommentare

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Saufrass21.02.2013, 18:35
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Die Politiker machen doch die Vorgaben und genehmigen Ausnahmen, alles nur für ihre Wähler, leider auch für ihre Nichtwähler und irgendwas fressen müssen wir doch.

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