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    • 21.02.13
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Als nächstes Hundefleisch aus China?

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Georg Anastasiadis: „Skandalös“; Kommentar 20. Februar, „Härtere Strafen für Etikettenschwindler“; Politik 19. Februar

Eine Pflicht zur Deklaration der Herkunft der Zutaten kann leider so einen Skandal nicht verhindern, da ja die entsprechende Zutat (Pferdefleisch) betrügerischerweise erst gar nicht in der Zutatenliste aufgeführt wurde. Zudem könnte man eine solche Angabe gleich infrage stellen, da die Betrüger diese wohl auch nicht der Wahrheit entsprechend angeben würde.

Christof Kettner Heimstetten

Der neueste Lebensmittelskandal hat uns alle wachgerüttelt und mahnt zu erhöhter Vorsicht und Aufmerksamkeit beim Einkaufen. Da vom Verzehr von pferdefleischhaltigen Fertiggerichten für den Menschen angeblich keine Gefahr ausgeht, dürften sich manche Vielesser trotz der Warnungen kaum an die Mahnung „Klasse statt Masse“ halten und genüsslich ihre Essgewohnheiten eben auch und gerade in der Fastenzeit beibehalten, zumindest was die Masse angeht, getreu dem Motto: Lieber Pfunde eingelagert, als nach Diätplan abgemagert. Die verantwortlichen Etikettenschwindler und ihre kriminellen Helfershelfer müssten dazu verdonnert werden, den Fraß, den sie uns, den ahnungslosen und gutgläubigen Verbrauchern, hinterrücks und tiefgekühlt und ungezügelt eingebrockt haben, gemeinsam auszulöffeln. Sie lediglich an die Kandare zu nehmen, dürfte bei diesen Zeitgenossen kaum Wirkung zeigen.

Fred Hufnagel Seefeld

Noch nie hat ein Lebensmittel-Skandal soviel Heiterkeit bei uns ausgelöst. Obwohl millionenfach produziert, scheint doch niemand die Mogelpackungen gekauft und gegessen zu haben. Oder kennen Sie jemanden? Vielleicht ist der Rückgang der tödlichen Herzinfarkte auch nicht auf das leidige Rauchverbot zurück zu führen, sondern auf die Beimischung des gesunden und fettarmen Pferdefleischs? Oder auf die Tatsache, dass immer mehr Menschen ihre Freizeit lieber mit Pferd verbringen, sportlich und an der frischen Luft? Bei über einer Million Pferde und Ponys in Deutschland soll es angeblich nur etwas über 11 000 offizielle Schlachtungen im Jahr in Deutschland gegeben haben. Bei einem Durchschnittsalter von 10 Jahren (eigentlich deutlich niedriger) würde das aber über 100 000 Tiere pro Jahr ausmachen. Wo sind die denn geblieben? Zirka 90 % sollen laut Presseberichten Nicht-Schlachttiere mit Equidenpass sein. Die dürfen laut EU-Verordnung nicht mal zu Tierfutter verarbeitet werden. Einschläfern darf man aber auch nur dann, wenn einem Pferd vor lauter Schmerzen das Weiterleben nach tierärztlicher Ansicht nicht zugemutet werden kann. Ein Verkauf kranker Tiere ist auch verboten. Wenn man eine niedrige Lebenserwartung der Pferde von 20 Jahren annimmt, dann sind das fast eine Million Pferde allein in Deutschland, die ja hier irgendwo sein müssen. Wie praktisch, dass es im Gegensatz zu Kuh, Schaf und Ziege keine Datenbank für Pferde in der EU gibt. Dann braucht sich auch kein Beamter das Hirn malträtieren, wo die ganzen Tiere hin sind. Sieht man sich die gigantische Menge Pferdefleisch an, die heimlich in ganz Europa ins teure Rindfleisch gemischt wurde (und das nicht erst seit gestern), muss das Verschwinden so vieler Pferde jemand aufgefallen sein. Und was kommt dann als nächstes? Hundefleisch aus China? Ratte aus Thailand? Lama aus Peru? Warten wir’s ab.

Christine Reisinger Nandlstadt

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Kommentare

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Gruensticht22.02.2013, 13:39
(1)(0)

Wenn Aigner weiterhin die zuständige Ministerin bleibt ist alles eine Frage des Lobbyeinflusses.

Saufrass21.02.2013, 18:33
(0)(0)

Hundefleisch? kommt darauf an, die Politiker machen doch die Vorgaben und genehmigen Ausnahmen, alles nur für ihre Wähler, leider auch für ihre Nichtwähler und irgendwas fressen müssen wir doch.

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