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    • 26.03.13
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Arrogante Verhöhnung der Kanzlerin

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Georg Anastasiadis: „Unverschämt“; Kommentar 23./24. März

 Wie lange werden die Steuerzahler in Deutschland noch zuschauen, was unsere Lobbyisten in Berlin so durchwinken. In der Zwischenzeit kommt bei mir der Verdacht auf, dass es gar nicht um die EU und den Bestand des Euro geht, sondern nur noch oder schon immer um die Rettung zockender, geldwaschender Banken, wenn man sich vorstellt das die russischen Oligarchen zirka 20 Milliarden Euro auf zypriotischen Banken angelegt haben und trotzdem sollen diese Zocker gerettet werden, das kann keiner mehr verstehen. Mit der sogenannten Zwangsabgabe auf 100 000 Euro wird natürlich solange gewartet, bis alle ihr Geld in Sicherheit gebracht haben. Ich frage mich trotzdem immer wieder, wo unsere Berliner Lobbyisten dieses Geld hernehmen und bereitstellen, wo es bei uns angeblich an allen Ecken und Enden (Straßenbau, Kitas, ordentliche Bezahlung von Pflegekräften usw.) fehlt. Aber das interessiert in Berlin niemanden, die sagen sich solange es noch Steuerzahler gibt, machen wir mit dem Geld was wir wollen, ohne Rücksicht auf Verluste. Herr Seehofer & Co. oder Frau Merkel werden die Leserbriefe im Münchner Merkur nicht lesen, ich glaube denen ist es auch vollkommen egal, was der Wähler so denkt.

Nikolaus Ruml Markt Schwaben

Als überzeugter Europäer ist mir klar, dass wir unsere gewohnte Lebensweise nur mit einer stabilen Wirtschaft und Finanzkraft erhalten können. Dabei müssen wir auch in Kauf nehmen, schwächere EU-Staaten zu unterstützen. Je doch darf dies nicht dazu führen, dass bittstellende Staaten, die ihre eigenen Finanzreserven durch lockere Staatsführung und Korruption nicht in Griff haben, unterstützt werden. Besonders arrogant und verwerflich finde ich es, dass Griechenland und jetzt wieder Zypern, Weil unsere Bundeskanzlerin zu deren Forderungen schwere Bedenken geäußert hat, öffentlich mit dem Hackenkreuz beschmieren. Wir Deutsche haben es nicht nötig, dass wir uns auf diese Weise beleidigen lassen – noch dazu von Bittstellern. Im Fall Zypern sollen die selber dafür sorgen, die in ihrem Land verfügbaren Geldmengen, einen Teil solange als zinslose Staatsanleihe festzuhalten, bis sich das Land wieder erholt hat. Ob dann noch EU-Mittel nötig sind, würde sich herausstellen. Ich glaube, durch diese Maßnahme wären alle Zyprioten gefordert, aktiv an der Sanierung des Staates mitzuarbeiten, damit sie ihr Geld wieder zurückbekommen.

 Josef Fenninger senior Weibhausen

Ein vortrefflicher Kommentar, der die Pharisäer in der Europäischen Gemeinschaft ungeschminkt an den Pranger stellt. Den Zynismus der zyprischen Politiker muss man erst einmal haben. Erst das ganze Land in den Ruin zu führen, dann ein Hilfsangebot der europäischen Retter mit großer Geste zurückzuweisen, dann tagelang für die Retter nicht mehr erreichbar zu sein und stattdessen die Russen anzupumpen, dann den EU-Geldgerbern einen eigenen Rettungsplan auf den Tisch zu knallen mit fadenscheinigen Versprechungen und nebenbei Deutschland auf das Übelste zu verhöhnen indem sie unsere Bundeskanzlerin in Nazi-Uniform verunglimpfen. Nein - Partnerschaft sieht anders aus! Für solche Entgleisungen hätte man allerdings aus Brüssel erwarten können, dass sich einige der hohen Herren zu Wort melden. Aber auch aus den Reihen unserer Opposition kam kein Einwand. Man kann es auch als Häme gegenüber Merkel deuten. Leicht durchschaubar war der Plan der zyprischen Parlamentariern die Banken-Gläubiger, die lange von guten Zinsen profitierten aus der Haftung auszuklammern, dafür die Insel-Rentner für die Sanierung der Zockerbanken bluten zu lassen. Der irre Plan bedeutete nichts anderes als die staatlichen Pensionskassen zu verpfänden. Umgekehrt hätte es die reichen wohlhabenden Volksvertreter selbst getroffen. An Eigeninteresse, das ist wieder einmal sehr deutlich geworden hat es bei den Volksvertretern noch nie gefehlt.

 Eugen Simbeck Wolfratshausen-Waldram

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Kommentare

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uwe888827.03.2013, 15:41
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So viel zum Thema Meinungsbildung. Klar sind die Zyprioten sauer. Und klar werden Sie genauso veräppelt wie wir, wenn es darum geht die Verursacher zu benennen. Jahrelange Spekulation mit wirtschaftlich nicht erbrachten Leistungen, mit Geld ohne Gegenwert in Steueroasen die der Bankenaufsicht "nie" aufgefallen sind. Nach dem Verfall des Wertes der Ost-Währung haben sich grosse Konzerne bereichert, Spitzenzinsen kassiert, und alles soll (wie bei uns halt auch) das Volk , also die kleinen Leute ausbaden. Klar daß da Wut bei diesen aufkommt, meint der Zypriot doch zurecht, wir stellen Forderungen, um sein Überleben zu sichern. Und das letzte , wir holen uns noch mehr in dieses Konklumerat aus Bankern und deren Schergen. Das nächste Land steht doch schon vor der Zahlungsunfähigkeit (Italien) was gene weggelogen wird. Also werden wir wieder eigene Kassen beschneiden, zu "0" Runden greifen und am eigenen Werteverfall weiterarbeiten. Für mich ist es unerträglich, meine ersparten Groschen für die eigentliche Alterssicherung verramscht zu sehen.
Wir können uns schonmal auf Altersarmmut einstellen, das ist sicher, wenn wir den Euro nicht nach hinten werfen, wenn auch die Altersvorsorge besteuert werden soll.
Inzwischen entfallen auf jeden € verdientes 60 Cent Steuern, mal sehen wielange sich das der Deutsche noch gefallen läßt !

Old Surehand27.03.2013, 07:53
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Der Gleichmut, den die Kanzlerin angesichts der üblen Beleidigungen durch zypriotische Demonstranten zeigt, ist bewundernswert. Der Vergleich mit der italienischen Reaktion auf Steinbrücks Clown-Äußerungen zeigt, dass es manchmal gut tut, über den Dingen zu stehen. Was juckt es die Kanzlerin, wenn sich ein paar ... an ihr reiben?

WahlimSeptember 26.03.2013, 19:38
(2)(0)

was wollt ihr, die schwarzgelbe Politik der Zocker, Spekulanten, Investoren, Wetter und Bankster mit 100en Milliarden Euro bereichern wie bisher und dafür weniger Gehalt, weniger Rente und weniger Soziales oder andere, bessere Politik durch die FW?
Nein nicht die Griechen oder Zyprianten bekommen das Geld sondern einige Wenige wie die Verursacher dieser Pleiten, Bankeneigentümer, Zocker, Spekulanten, Wetter und Bankster! Schuldenschnitt, aber mit Gläubigerbeteiligung.
Forderungsverluste nur für die Eigentümer des Eigenkapitals der Banken und Anleihen- und Fondsbesitzer! Finanzspekulationen durch Investoren endlich einschränken und diese alleinig dafür haftbar machen.
Alles andere ist LÜGE. 1000 Euro für jeden Rentner wären nur 20 Mrd. Euro, allein für die Griechen bezahlte MerkelRöslerSeehofer 210 Mrd. Euro, zusätzlich haften wir für weitere, verantwortungslose 700 Mrd. Euro. Aber dem kleinen Rentner die Rente kürzen, dem Arbeitnehmer das Gehalt und Allen das Soziale! Das Solidarprinzip der Euro-Zone sieht nicht vor Wenige wie die Verursacher dieser Pleiten, Bankeneigentümer, Zocker, Spekulanten, Wetter und Bankster zu unterstützen. Das kleinste Land kann alle untergehen lassen, weil es Zocker mit niedrigen Steuern ins Land geholt hat. Was für eine EU, die so kein Bürger will und wollte! In Zypern sieht man das ganze Dilemma einer Einheitswährung. Das ist keine Solidarität, sondern Betrug an 500 Mio Bürger, denn es besteht die große Angst, dass beim nächsten Mal auch das deutsche Ersparte des kleinen Mannes auf dem Spiel steht. Wir werden verraten und verkauft von dieser schwarzgelben Politik bis wir vor dem NICHTS stehen.

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