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    • 17.02.13
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Wer will das alles eigentlich?

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„Regeln für Gas-Fracking“; Titelseite 12. Februar

Vorsichtshalber hat man den Grenzwert für Uran im Trinkwasser erhöht, könnt ja sein, dass doch mal radioaktives Wasser beim Fracking ins Grundwasser dringt. Ist ja auch wichtig, dass den deutschen Kommunen das Grundwasser versaut wird, dann müssen wir die Wasserprivatisierung annehmen. Die Großkonzerne haben sich allein in Deutschland mehr als zwei Drittel der Fläche für Schürfrechte gesichert. Da gehört nichts geregelt, sondern ein striktes Verbot muss da her. Bei der Kerntechnik, Gentechnik, Nanotechnik, Fliegen über 8000 m, Tetrafunk oder selbst beim Streusalz ist genauso agiert und viel zerstört worden. Nur mal zu unserem Streusalz – nix mehr mit Kochsalz oder Meersalz also Natriumchlorid. Nein genauso wie beim Euro oder beim Vertrag von Lissabon oder bei der Privatisierung der Post, Bahn, Strom, Krankenhäuser usw. wurde der Bürger nicht gefragt, aber die Schäden tragen wir. Und doch haben wir jetzt ein Streusalz aus 80 % Magnesiumchlorid (ein Abfallprodukt der Aluminiumherstellung) und 5 % Natriumchlorid, der Rest Kaliumchlorid und Kalziumchlorid, jedoch sehr aggressiv, auch nicht nur gegenüber verzinkten Autos. Ein bisschen Säure darf in der Sole auch sein und zwar wird hier auf Deutschlands Straßen alte Batteriesäure (Schwefelsäure) verklappt und greift Kanal und Wasserrohre noch stärker an. Und schon hamma genau dasselbe wie beim Futterfett, wo a bissal Dioxin drin sein darf. Die Dünnsäure kommt auf die Straße und den Fahrbahnrand. Den Bauern hat man vorsorglich gesagt, dass sie sowieso einen Mangel an Magnesium und Schwefel in ihren Äckern haben. Forscher und Wissenschaftler, die von der Industrie abgeschmiert werden bringen uns schon bei, dass das keinerlei Gefahr für Mensch und Natur ist. Beim Tetrafunk ist es genau so schlimm, wenn die Masten erst stehen und die Grenzwerte eingehalten werden, wenn sie denn stimmen. Wenn das Maschinengewehr auf einen zeigt ist es auch nicht schlimm, problematisch ist es erst, wenn jemand den Abzug betätigt. So ist es beim Tetrafunk, wenn die Grenzwerte nur wie beim Dioxin im Futterfett um das 70fache überschritten werden, dann werden wir alle wie in einer großen Mikrowelle gegrillt. Wer will das alles eigentlich?

Friedrich Schachtner junior Otterfing

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Franz_Hornauer07.03.2013, 17:53
(188)(0)

Herr Schachtner jun., bei allem, was Sie VOR diesem Absatz geschrieben haben,

"Beim Tetrafunk ist es genau so schlimm, wenn die Masten erst stehen und die Grenzwerte eingehalten werden, wenn sie denn stimmen. Wenn das Maschinengewehr auf einen zeigt ist es auch nicht schlimm, problematisch ist es erst, wenn jemand den Abzug betätigt. So ist es beim Tetrafunk, wenn die Grenzwerte nur wie beim Dioxin im Futterfett um das 70fache überschritten werden, dann werden wir alle wie in einer großen Mikrowelle gegrillt. Wer will das alles eigentlich?"

stimme ich Ihnen zu.

Aber der eben zitierte Absatz ist lediglich das Ergebnis von schlimmer Desinformation aus den Mündern von selbsternannten Experten (in Gestalt von Baubiologen, mobilfunkkritischen Ärzten ohne elektrotechnisches Fachwissen und anderen Elektrosmog/Wünschelrutenkomikern), die damit im Endeffekt ihren eigenen Profit erzielen bzw. steigern wollen oder einfach nur "Dem Strahlenwahn verfallen" sind und in dem Falle nützlichen Idioten, die wie Sie völlig wissensbefreit von den im Bereich Elektrotechnik erwiesenen physikalischen Fakten unzulässige Zusammenhänge konstruieren, um anschließend diese nicht existenten Zusammenhänge wie Tatsachen darstellen und mit unsinnigen Fragen untermauern wollen.

Deswegen will ich auf die Unsinnigkeit jedes einzelnen Satzes des von mir kritisierten Absatzes eingehen.

"Beim Tetrafunk ist es genau so schlimm, wenn die Masten erst stehen und die Grenzwerte eingehalten werden, wenn sie denn stimmen."

Beim Tetrafunk ist genauso wie bei allen anderen Funksendeanlagen, die beispielsweise im Dauersendebetrieb für Rundfunk und Fernsehen seit nunmehr über 60 Jahren etwa am Wendelstein arbeiten, trotz der dort um mehrere Zehnerpotenzen höheren Strahlungsleistungen (beim Wendelstein insgesamt über 1 MEGAWATT Strahlungleistung (Equivalent Radiated Power) oder über 100 Kilowatt Wirkleistung noch nie zu Auffälligkeiten bezüglich Gesundheitsschäden bei den nur einige hundert Meter von den Sendeantennen entfernt im Sendehaus in Wochenschichten arbeitenden Technikern gekommen.

Bei jedem der zahlreichen starken Rundfunk/Fernsehsenderstandorte müßten schon längst massiv gehäufte, immer auf die gleiche Ursache der Wirkungen durch elektromagnetische Felder zuordenbaren Gesundheitsschäden aufgetreten sein.

Es läßt sich nun nach über 60 Jahren Dauersendebetrieb noch nicht mal ein Verdacht darauf erhärten.

Die deutschen Grenzwerte wurden erstmals 1997 aufgrund der von der ICNIRP-Kommission international durch anerkannte Wissenschaftler in allen beteiligten Disziplinen in der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung gesetzlich verankert. Ich persönlich war lange davor schon im Radarbereich erheblich höheren Feldstärken und längere Zeit im unmittelbaren Nahbereich von Radarsendeantennen ausgesetzt, denn ich war in der Radarinstandsetzung tätig. Durch die Hochfrequenzbefeldung, welche die Radarantennen verursachen, wurde kein einziger Radarsoldat in seiner Gesundheit seit 1975 geschädigt.

Davor passierte eine Schädigung nur durch IONISIERENDE Strahlungen, konkret Röntgenstrahlung, die immer dann entsteht, wenn leistungsstarke Senderöhren (oder auch Bildröhren beim Fernsehen) mit Beschleunigungsspannungen größer als 6000 Volt betrieben werden müssen und infolgedessen die Elektronen in der Röhre auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigt worden sind und auf die Anode auftreffen UND die Instandsetzer längere Zeit unmittelbar an der Senderöhre sich befinden. Teilweise waren auch noch die Kathoden von uralten Senderöhren (in den 50ern) mit leicht radioaktiven Stoffen beschichtet, um die Emissionsleistung der Kathoden zu verbessern. Als sich die ersten Verdachtsmomente verdichteten, daß ionisierende Strahlung die Ursache für die Erkrankungen der Soldaten ursächlich sein könnten, wurde sofort mit entsprechenden Sicherheitsvorschriften und dem Verbot der Verwendung von radioaktiven Materialen in den Röhren reagiert. Also schon lange, bevor derlei Dinge überhaupt öffentlich bekannt wurden.

Ionisierende Strahlung beginnt bei kürzeren Wellenlängen als 400 Nanometern und damit im oberen Bereich des ultravioletten Lichtspektrums. Sie wird energiereicher mit noch kürzeren Wellenlängen der Röntgenstrahlung und ist am energiereichsten bei den kürzesten Wellenlängen im radioaktiven Bereich der elektromagnetischen Strahlungen. Nur bei ionisierender Strahlung gibt es aufgrund der dabei unmittelbar und sofort auftretenden Zellschäden (je höher die Quantendichte dieser Strahlung ist, desto heftiger die Zellschäden) eine aufaddierende und damit Dosiswirkung. Nur ionisierende Strahlung ist imstande und energiereich genug, Elektronen aus Atomen herauszulösen und damit Eigenschaften von Zellen zu verändern.

Elektromagnetische Wellen mit größeren Wellenlängen als 400 Nanometern haben diese Eigenschaften NICHT mehr und die um etliche Zehnerpotenzen langwelligeren und damit niederfrequenteren Hochfrequenzstrahlungen der Funksender besitzen schon lange nicht mehr die für eine Schädigung von biologischen Zellen, welche nicht bereits auf der Wärmewirkung beruht, ausreichende Quantenenergie.

Die DNS-Stränge von biologischen Lebewesen werden mit jeder Reproduktion (Teilung) ein klein wenig kürzer, bis sie am Lebensende zu kurz geworden sind und zuviele Fehler im Zellteilungsmechanismus produzieren. Diese Fehler begünstigen/verursachen die Entstehung von Krebs.

Das körpereigene Immunsystem kann Zellteilungsfehler normalerweise durch die Vernichtung schadhafter Zellen korrigieren. Werden aber zu schnell zu viele kaputte Zellen angetroffen, ist es überfordert und die Folge davon ist Krebs. Deshalb spricht man bei der ionisierenden Strahlung von Dosis, weil sich in einer gewissen Zeit nur eine bestimmte maximale Anzahl von kaputten Zellen über das Immunsystem ausschalten lassen. Diese Dosis abzüglich eines Sicherheitszuschlages darf also nicht überschritten werden.

Bei nichtionisierender Strahlung (also bei allen Funksendern, die der Nachrichtenübermittlung dienen) gibt es gar keine Dosiswirkung, sondern nur thermische Wirkungen. Athermische Wirkungen könnten nur aufgrund von Resonanzeffekten auftreten. Diese sind aber im gesamten Frequenzbereich der Funksender, die zur Nachrichtenübermittlung dienen, noch nirgends beobachtet worden, weil beobachtete Effekte schon längst im thermischen Bereich angesiedelt waren, gegen den die WEIT zur SICHEREN SEITE hin ÜBERTRIEBENEN deutschen Grenzwerte SICHER SCHÜTZEN.

"Wenn das Maschinengewehr auf einen zeigt ist es auch nicht schlimm, problematisch ist es erst, wenn jemand den Abzug betätigt."

Das ist so richtig erkannt, falls zusätzlich auch die Voraussetzung erfüllt ist, daß es geladen und entsichert ist, aber Ihre Schlußfolgerung ist völlig daneben:

"So ist es beim Tetrafunk, wenn die Grenzwerte nur wie beim Dioxin im Futterfett um das 70fache überschritten werden, dann werden wir alle wie in einer großen Mikrowelle gegrillt."

1. Grundsätzlich darf in Deutschland kein Hochfrequenzsender überhaupt ohne Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur (= Dukatenesel) IN BETRIEB GENOMMEN WERDEN, falls die in eine Dipolantenne eingespeiste Sendeleistung über 6 Watt oder gleichbedeutend über 10 Watt Equivalent Isotropic Radiated Power (EIRP) beträgt. Die Stanortbescheinigung weist Sicherheitsabstände aus, welche für den dauerhaften Aufenthalt von Personen während des Sendebetriebes nicht betretbar sein dürfen.

Es KANN daher gar keine Bereiche geben, die während des Sendebetriebes von Personen betreten werden KÖNNEN und wo wie von Ihnen unterstellt, 70fache Überschreitungen der Grenzwerte auftreten können.

2. Wenn die derzeitigen Grenzwerte um das 70fache überschritten werden, passiert exakt gar nichts. Dann merken Sie bei Eiseskälte bestenfalls mit extremer Mühe eine leichte Erwärmung, das wars dann aber auch. Und ich habe mich selber früher gerade im Radarbereich weit größeren Befeldungen, als das der 70fachen Überschreitung der heutigen Grenzwerte bedeutet, auch längere Zeit selbst und im Bewußtsein der mögichen Gefahren ausgesetzt.

3. Brauchen Sie zum Garen/Grillen deutlich höhere Energieeinträge, als nur die 70fache Überschreitung der Grenzwerte es zulassen würden. Demzufolge ist Ihre als Trugschluß zu kennzeichnende Behauptung aus physikalischer Sicht nicht möglich.

Merke: Physik ist im Gegensatz zur Medizin eine exakte Wissenschaft, die den natürlichen Gesetzmäßigkeiten folgt.

Physik ist beweisbar!

Ihre abschließende Frage

"Wer will das alles eigentlich?"

ist daher bezüglich auf die Funksendeanlagen nicht relevant und im Zusammenhang mit den anderen Vergleichen irreführend und unterstellend.

Die moderne Funktechnik wollen alle Menschen, weil andernfalls nicht heute bereits mehr Handys und Smartphones im täglichen Einsatz betrieben werden würden, als Menschen ab 6 Jahren auf der Erde existieren.

Im Falle von Tetra-Funk für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ist eine sichere Funkversorgung selbst in Kellern und Tiefgaragen ZWINGEND erforderlich, insbesondere, wenn später auch über diese Technik alarmiert werden soll. Dazu braucht man VIEL MEHR Basisstationen IN DEN ORTEN mit durchgehender Bebauung, weil über weiter als 1 km entfernte Basisstationen zwar die Straßenversorgung, nicht aber mehr die IM-HAUS Versorgung - insbesondere in Kellern und Tiefgaragen - sichergestellt werden kann.

Die korrekte Frage ist daher nicht "Wer will das eigentlich?" sondern, wer will eine gute Funkversorgung im BOS-Bereich aus welchen niederträchtigen Gründen verhindern und damit die Polizisten, Feuerwehrler, THWler und alle Retter in ihren Einsätzen in lebensgefährliche Situationen durch abreißende Funkverbindungen bringen und auch das effiziente und schnelle Vordringen zu den zu rettenden Personen erschweren?

Die drastisch höhere "Belastung" aufgrund der eigenen körpernahen Funksender will ich im Vergleich zu derjenigen der Basisstationen nur noch am Rande erwähnen - die ist den Elektrosmogkomikern doch völlig egal, was nur deren Scheinheiligkeit und ihre Wissensdefizite offenbart.

Franz Hornauer, Bruckmühl

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