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    • 14.01.13
    • Wirtschaft
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Ein Schrecken ohne Ende

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„Politiker in Aufsichtsräten: Keine gute Wahl?“; Wirtschaft 10. Januar, „Berliner Flughafen-Debakel: Wowereit lächelt die Krise weg“; Politik 11. Januar

Selbst als absoluter Laie war ich von Anfang an der Meinung, dass es idiotisch ist, Politiker mit den entscheidenden Posten zu betrauen. Man sollte jetzt endlich Fachleute auf diese Stellen setzen, die verstehen, was sie tun müssen.
Helga Haberl
München

Unvermögen und Verantwortungslosigkeit haben eine neue Maßeinheit: das Wowi. Wie viele Wowi das Debakel um den Flughafen Berlin aufsummiert, kann nur ein Flughafen-Fachmann errechnen. Die Summe sollte wohl ausreichen, die Hauptverantwortlichen in die politische Wüste zu schicken. Wenn der Oberaufseher so grottenschlecht seinen Pflichten nachgekommen ist, wo bleibt da die Kontrolle der Mitaufseher, z. B. die des Herrn Ramsauer, der als zuständiger Minister des Bundes immerhin zu 26 % verantwortlich ist? Ist ihm ein Großprojekt mit erst zwei Milliarden, dann vier und wahrscheinlich sechs Milliarden Euro Kosten nicht wichtig genug, einmal nachzuschauen, um Missstände zu verhindern? Als CSU-Vize klagt er ja auch, dass Berlin so viel Geld aus dem Länderfinanzausgleich erhält. Hier hätte er einmal unnötige Ausgaben verhindern können. Stattdessen gibt er, wenn die Peinlichkeiten kaum noch zu überbieten sind, klipp und klar ein paar unverbindliche Gemeinsätze in die Kamera, und das war’s dann. Damit hat er nicht weniger Wowi gezeigt als der Berliner Regierende Bürgermeister. Zum Schutz der steuerzahlenden Bürger wäre es sehr hilfreich, wenn für solches Versagen eine Amtshaftung eingeführt würde.
Gisela Mair
Freising

Vielen Dank an den Münchner Merkur, dass er uns über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats für den Flughafenneubau in Berlin informiert. Ein Regierender Bürgermeister, ein Ministerpräsident, sechs Minister bzw. Staatssekretäre, fünf Betriebsräte/Gewerkschafter/Arbeitnehmervertreter, ein Unternehmensberater, ein Banker – aber null Fachleute für ein derartiges Großprojekt. Was dabei herauskommt und wie teuer es wird, wenn eine „politisch korrekte“ Besetzung wichtiger ist als Fachkompetenz, bekommen die zahlenden Bundesbürger in regelmäßigen Abständen präsentiert. Ein zeitlicher und finanzieller Schrecken ohne Ende.
Germut Bielitz
Grainau

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