Altmaier: Energiewende kann eine Billion Euro kosten

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    • 20.02.13
    • Politik
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Umweltminister Altmaier warnt

Energiewende könnte eine Billion Euro kosten

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Frankfurt/Main - Die Kosten der Energiewende könnten sich nach Angaben von Umweltminister Peter Altmaier in den nächsten Jahrzehnten auf bis zu eine Billion Euro belaufen.

© dpa

Peter Altmaier will die Opposition bei der Strompreisbremse mit an Bord nehmen.

Die Kosten der Energiewende könnten sich nach Angaben von Bundesumweltminister Peter Altmaier auf bis zu eine Billion Euro belaufen - wenn nicht gegengesteuert wird. In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wies der CDU-Politiker auf die hohen Ausgaben für die Förderung von Wind- und Solarparks hin. „Das alles kann dazu führen, dass sich die Kosten der Energiewende und des Umbaus unserer Energieversorgung bis Ende der 30er Jahre dieses Jahrhunderts auf rund eine Billion Euro summieren könnten“, sagte Altmaier. „Wenn wir nichts dagegen tun, werden wir diese Größenordnung erreichen.“

Scharfe Kritik von SPD und Grünen

Die Opposition kritisierte die Aussagen Altmaiers scharf. „Der Bundesumweltminister ist ein großer Alarmist, der ständig mit Blaulicht durch Berlin fährt und vor steigenden Strompreisen warnt“, sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann. Die derzeitige Lage habe die Bundesregierung allein zu verantworten - erst habe sie zwei Jahre mit der Atomlaufzeitverlängerung zugebracht und dann eine 180-Grad-Wende vollzogen, die starke Nebenwirkungen mit sich bringe.

Der Grünen-Energiepolitiker Hans-Josef Fell sagte: „Mit Horrorzahlen versucht er die Investitionskosten für erneuerbare Energien aufzubauschen, dabei liegen die Kosten für die Beibehaltung des konventionellen Energiesystems mindestens doppelt so hoch.“

Peter Altmaier - Merkels neuer Manager der Energiewende

Altmaier betonte, ohne Kürzungen bei der Ökostromförderung würden bis 2022 Einspeisevergütungen und Zahlungsversprechen von rund 680 Milliarden Euro auflaufen. Davon seien bis Ende 2012 bereits mehr als 300 Milliarden ausgezahlt oder den Investoren verbindlich zugesichert worden. Allerdings könnten mit der von ihm und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vorgeschlagenen „Strompreisbremse“ Ausbaukosten von bis zu 300 Milliarden Euro vermieden werden.

Ein Sprecher Altmaiers wies den Vorwurf zurück, die Zahlen seien alarmistisch und unseriös gerechnet. Altmaier betonte, er lege großen Wert darauf, dass die Opposition bei der Strompreisbremse an Bord sei - und zwar unabhängig davon, ob der Bundesrat zustimmen müsse oder nicht. Allerdings gibt es gegen Teile seines Konzepts auch Widerstand aus den eigenen Reihen: Die CSU will nachträgliche Förderkürzungen für bestehende Anlagen nicht mittragen. In Bayern sind mehr als 383 000 Ökoenergieanlagen installiert - und am 15. September wird im Freistaat ein neuer Landtag gewählt.

dpa

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Kommentare

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Gruensticht27.02.2013, 17:26Antwort
(0)(0)

Der Berufe wären egal, aber die Arbeit, die sie abliefern.

iss so23.02.2013, 23:43
(2)(0)

klar.......mit solchem fachpersonal!!!!!!das in deutschland an der macht ist,,,,,,kanns nur bergab gehen!!!da wird ein bundeswehr!!!augenarzt,,,wirtschaftsminister!!!!!!!!!!die ILSE!!!radio- und fernsehtechnikerin!!!iss doch auch schon mal was!!!der RAMSAUER!!!!MÜLLERMEISTER!!!!!!!!!!und??????qualifizierter!!!verkehrsminister!!!der über milliarden bestimmt!!!und die MUTTI!!!STASI-MITARBEITERIN!!!!!!!!!!NAME;;;;;ERIKA!!!!!!!!!

Mobilitätsfreund22.02.2013, 08:53
(1)(0)

Der MM berichtet sehr Regierungsnah. Kritisches Hinterfragen ist seine Sache nicht. Das sind die Meldungen anderer Zeitungen.

"Strompreise Altmaiers merkwürdige Billion
Die Energiewende könnte eine Billion Euro kosten, sagt Umweltminister Peter Altmaier. Nun rätseln selbst seine eigenen Fachleute, wie der Mann auf diese Zahl kommt.(...)
Unklar bleibt auch, welche Effekte Altmaiers geplante Strompreisbremse hat. Im Interview sagt Altmaier, er habe mit Wirtschaftsminister Rösler vereinbart, "die Einspeisevergütungen für neue Anlagen von jährlich 1,8 Milliarden Euro um eine Milliarde Euro" zu senken. "Das würde bedeuten, dass wir binnen 20 Jahren 200 Milliarden Euro bei der Einspeisevergütung sparen würden." Multipliziert man allerdings die geschätzten Einsparungen von jährlich einer Milliarde Euro mit dem Faktor 20 (denn es geht ja um 20 Jahre), käme man eigentlich auf nur auf 20 Milliarden Euro. Ein Rechenfehler?

Das entscheidende Problem spricht Altmaier ohnehin nur kurz an: der nicht funktionierende Markt für Emissionszertifikate innerhalb der EU. Altmaier hält es für "schade und tragisch", dass der Preis für Verschmutzungsrechte am Boden liege. Auf eine ehrgeizige Reform des europäischen Emissionshandels beharrt er hingegen nicht. Er werde "versuchen, gemeinsam mit Wirtschaftsminister Rösler einen Beitrag zu leisten." Der ist allerdings als vehementer Kritiker des Emissionshandels bekannt.
Und "versuchen", das klingt eben alles andere als ambitioniert."
ZEIT Online 20.02.2013

Es bleibt klar, dass Herr CDU-Zentral-Lobby-Energieminister hier Angst bei den CDU CSU FDP Wähler fördern möchte. Diese Schwatz-Geld-Regierung desinformiert nur.

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