Bundeswehrverband kritisiert Verteidigungsminister

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    • 26.02.13
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Wegen Aussagen über Soldaten

Verteidigungsminister de Maizière in der Kritik

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Berlin  - Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes hat dem Verteidigungsminister vorgeworfen, mit seiner Kritik am Wunsch der Bundeswehr nach mehr Anerkennung die Soldaten gedemütigt zu haben.

© dpa

Die Aussagen von Verteidigungsminister  Thomas de Maizière stoßen auf Unverständnis.

Der „Bild“-Zeitung (Dienstagausgabe) sagte der Vorsitzende Ulrich Kirsch, Thomas de Maizière (CDU) habe „offenbar ein merkwürdiges Rollenverständnis“. „Die Truppe kommt sehr gut ohne Oberlehrer aus. Was sie stattdessen braucht, ist ein Minister, der sich vor seine Soldaten stellt, anstatt sie öffentlich zu demütigen“, so Kirsch.

Heftige Kritik am Verteidigungsminister äußerte auch der Veteranenverband. Verbandsvorsitzender Andreas Timmermann-Levanas bezeichnete de Maizières Einlassungen als „Ohrfeige für alle Soldaten“. „Gerade im Einsatz leisten Soldaten nicht irgendeinen Job, sondern riskieren ihr Leben. Das verdient Respekt“, sagte Timmermann-Levanas dem Blatt.

Soldaten "süchtig nach Anerkennung"?

In einem Interview hatte de Maizière am Wochenende gesagt, viele Soldaten hätten einen „übertriebenen Wunsch nach Wertschätzung“, sie seien „vielleicht geradezu süchtig nach Anerkennung“.

dpa

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Kommentare

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iss so02.03.2013, 22:02
(0)(0)

nur mal so...............was hat der, wenn ,eigentlich beruflich gemacht,bevor die mauer fiel???

Fefi27.02.2013, 20:16Antwort
(3)(0)

Dass sich die Bundeswehr reinwäscht ist selbstverständlich und dass die staatlichen Strafverfolgungsorgane ihr dabei nach Kräften helfen, ebenfalls. Eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus.

Klein hat nachweislich zig Male gelogen um die Bombardierung zu veranlassen. Hätte er die Fakten wahrheitsgemäss an die US-Kampfjets weitergeben, hätten dies nicht bombardieren dürfen.

Amnesty und das Rote Kreuz als unabhängige, nicht in den Vorfall verwickelte Instanzen erkennen in ihren Untesuchungen ganz klar Kriegsverbrechen.

Im Übrgen ist es eine Frechheit wie sie hier vollkommen entstellender Weise den äusserst integren Oberstleutnant Jürgen Rose zitieren.

In seinem Aufsatz über das Massaker von Kunduz kritisiert er diesen Einsatz ebenso wie die Vertuschung durch die Staatsanwaltschaft.

Etweder haben sie den Kommentar gar nicht vollständig gelesen oder sie missbrauchen ihn ansichtlich.

Patriot27.02.2013, 16:21
(2)(0)

Die Generalbundesanwaltschaft (GBA), die wegen des Verdachts auf ein Kriegsverbrechen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hatte, stellte die Ermittlungen am 16. April 2010 ein, da weder die Vorschriften des Völkerstrafgesetzbuches noch die Bestimmungen des Strafgesetzbuches erfüllt seien.
Oberst Klein sei "sich der Verpflichtung bewusst" gewesen, "zivile Opfer soweit irgend möglich zu vermeiden", und habe laut Pressemitteilung der GBA "hierbei keine ihm gebotene und praktikable Aufklärung unterlassen.

Der ehemalige Bundeswehrsoldat Jürgen Rose bestätigte, dass "die gewaltsame Kaperung der beiden Tanklastwagen, die Treibstoff für die ISAF transportierten, zweifellos ein feindseliger Akt der gegnerischen Guerilla [war]."
Weiterhin stellte er fest: "Diese feindliche Handlung war zum Zeitpunkt der Bombardierung keineswegs beendet – im Gegenteil waren die Taliban unter Mithilfe lokaler Dorfangehöriger damit beschäftigt, die festgefahrenen Tanker wieder flottzukriegen und zu diesem Zweck unter anderem Treibstoff aus diesen abzuzapfen und "Nach militärischer Logik durften beide Akteure gemäß den Regeln des Völkerrechts zu diesem Zeitpunkt bekämpft werden.

Der Völkerrechtler Hans-Peter Folz verteidigte den Befehl zum Bombenangriff als "für sich genommen nicht rechtswidrig."

Im Februar 2011 wurde auch der Versuch, Oberst Georg Klein wegen Mordes anzuklagen, durch das Oberlandesgericht Düsseldorf zurückgewiesen.

Die durch den Inspekteur des Heeres eingeleiteten Vorermittlungen zu einem Disziplinarverfahren gegen Klein wurden nach etwa viermonatiger Dauer im August 2010 eingestellt.
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