Israel greift Ziele in Gaza an

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    • 03.04.13
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Erstmals seit November

Israel greift Ziele in Gaza an

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Tel Aviv - Erstmals seit der Waffenruhe vom November hat die israelische Luftwaffe wieder einen Angriff auf den Gazastreifen geflogen.

Als Reaktion auf Raketenangriffe militanter Palästinenser seien in der Nacht zum Mittwoch zwei Terrorziele im nördlichen Gazastreifen angegriffen worden, teilte die israelische Armee mit. Nach Angaben von Sanitätern und Augenzeugen gab es keine Verletzten.

Zuvor seien Geschosse aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden. Es war der dritte Angriff militanter Palästinenser auf Israel seit November. Damals hatten sich Israel und die im Gazastreifen herrschende Hamas-Organisation nach tagelangem blutigen Schlagabtausch auf eine Waffenruhe geeinigt. Bei den achttägigen Kämpfen waren mehr als 160 Palästinenser und 6 Israelis getötet worden.

Am Dienstag war es nach dem Tod eines palästinensischen Häftlings in einem israelischen Krankenhaus zu Unruhen gekommen. Der israelische Rundfunk meldete am Mittwoch, die Leiche des Mittsechzigers solle obduziert werden. Dabei sollten israelische und palästinensische Experten zugegen sein. Der vor mehr als einem Jahrzehnt verurteilte Mann war an Krebs gestorben. Die Palästinenserführung warf Israel vor, seine medizinische Behandlung vernachlässigt zu haben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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Kommentare

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Gruensticht07.04.2013, 17:00Antwort
(0)(0)

Genau! In Israel demonstrieren die jungen Leute gegen die unerträglichen Zustände in den Ballungsräumen.

Ramadama06.04.2013, 15:16Antwort
(2)(0)

mit der Begründung kann man ja jeden Angriffskrieg , äääh Präventivkschlag und jede menscherechtsverletzende Unterdrückung rechtfertigen.

Ramadama05.04.2013, 15:34Antwort
(0)(0)

Zum letzten Absatz würde ich Teil-Widerspruch anmelden, denn Religion, und da beziehe ich mich vor allem auf monotheistische Ausprägungen, ist immer auf Trennung aus, auf Gegnerschaft...auf Sieg, ob terretorial, politisch, geschäftlich - egal in welchem Bereich, die Rücksichtslosigkeit, die in der monotheistischen Religion gelernt wird, ist mit verantwortlich und ursächlich für aggressives Verhalten. Das "sich für was besseres halten", das missionieren, das Selbstgerechte ist diesen Religionen immanent. Ja, Religion hilft geschickten Nutzern, sie können sie instrumentalisiern um "Schwache" zu manipulieren, aber das ist eben nur die eine Seite der falsch-Münze.

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