Israel treibt Siedlungsbau in Ost-Jerusalem voran

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    • 18.12.12
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Israel treibt Siedlungsbau in Ost-Jerusalem voran

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Jerusalem - Zweieinhalb Wochen nach der Genehmigung Tausender Siedlerwohnungen im Westjordanland treibt Israel auch den Wohnungsbau im 1967 eroberten Ost-Jerusalem voran.

© dpa

Ein israelischer Planungsausschuss hat am Montag den Bau von 1500 Wohneinheiten im Ost-Jerusalemer Stadtteil Ramat Schlomo (Archivbild) gebilligt.

Ein Planungsausschuss billigte am Montag den Bau von 1500 Wohneinheiten im Stadtteil Ramat Schlomo. Das Projekt war vor 18 Monaten nach einem diplomatischen Streit mit den USA auf Eis gelegt worden. Bis zum Baubeginn würden aber noch Jahre vergehen, hieß es.

Am 30. November hatte Israel die Bildung von 3000 Wohneinheiten im Westjordanland gebilligt. Darunter waren auch Häuser im E-1 genannten Bereich im Osten Jerusalems. Ihr Bau würde die Bildung eines zusammenhängenden Palästinenserstaates im Westjordanland äußerst erschweren. Die Entscheidung war eine Reaktion Israels auf die Anerkennung Palästinas durch die Vereinten Nationen als Beobachterstaat.

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dpa

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Balfour Deklaration08.01.2013, 09:25Antwort
(0)(0)

Und die Engländer verdanken ihnen dafür 2 gewonnene Weltkriege!

tomtomtoy25.12.2012, 09:10Antwort
(5)(0)

Nachdem am 14. Mai 1948 der Staat Israel ausgerufen wurde, erklärten die arabischen Staaten mit ihren 160 Millionen Menschen dem gerade geborenen Judenstaat mit seinen nur 650'000 Einwohnern (240 Araber gegen 1 Juden) den Krieg. In der festen Überzeugung, „die Juden ins Meer zu treiben“, forderten die arabischen Kriegsherren die arabischen Bewohner Israels auf, für zwei Wochen ihre Häuser zu verlassen, weil „unsere Bomben nicht zwischen Juden und Araber unterscheiden können!“ So flohen tausender Araber, nicht vor den Israelis, sondern vor den Bomben ihrer Brüder. Als wider Erwarten Israel siegte, waren die Araber draussen jenseits der Grenze. Anstatt dass die Araber ihre Brüder integrierten und ihnen die von Juden verlassenen Immobilien überliessen, mussten doch zur gleichen Zeit 680'000 Juden ihre arabischen Länder verlassen und Haus und Hof ohne Entschädigung zurücklassen, pferchte man sie in Flüchtlingslager. Zu dem palästinensischen Volksmythos kam inzwischen noch der islamische Fundamentalismus, der gegen jede Koexistenz mit Israel ist, und „nicht eher ruhen (will), bis jeder Quadratzentimeter palästinensischen Bodens von den israelischen Besatzern befreit und Jerusalem die Hauptstadt des Palästinenserstaates ist“. Dennoch wird es gemäss Sacharja 9 eine Aussöhnung zwischen Juden und Palästinensern geben, nachdem Gott den Stolz der Palästinenser brechen wird, ihnen das blutige Opferfleisch aus dem Mund nimmt, sie unserem Gott (also nicht Allah) angehören, um dann dem Stamm Juda gleichgestellt zu werden. Wer für Israel betet, sollte die Palästinenser nicht ausklammern, denn auch sie haben eine gottgewollte Zukunft.

tomtomtoy25.12.2012, 09:09Antwort
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Die Bezeichnung Palästinenser ist die lateinische Version von Philister, hat aber mit dem philistäischen Insel- und Küstenvolk nichts zu tun, denn der römische Kaiser Hadrian setzte 135 nach Chr. Für das von ihm eroberte Israel/Judäa den Namen „Provinz Syria Palästina“ ein. Daher ist der Anspruch der Palästinenser, Ureinwohner des Landes zu sein, absurd. Bis zur Staatsgründung Israels 1948 waren alle Bewohner des britischen Mandatsgebietes „Palästinenser“, egal ob Araber, Juden oder Christen. Auch Israels Staatsgründer David Ben Gurion war laut Pass Palästinenser. Und die erste jüdische Tageszeitung hiess „Palestine Post“. Der Begriff eines „palästinensischen Volkes“ taucht erstmals 1964, mit der Gründung der „Palestine Liberation Organization“ auf. Damit rief 1969 Arafat die PLO ins Leben, denn nur der Mythos eines Volkes konnte die bis dahin so unterschiedlichen und zerstrittenen Araber in diesem Gebiet vereinen. Weil der heutige Palästina-Begriff gebietsmässig an das britische Mandatsgebiet gekoppelt ist, muss noch festgestellt werden, dass von diesem „Palestine“ 74% auf der Ostseite des Jordanflusses liegen und nur 24% auf seiner Westseite, was Israel und die Westbank beinhaltet. Wenn also von einer Befreiung Palästinas die Rede ist, fragt man sich, warum dann nur von dem Gebiet Israels und nicht von den 74% jenseits des Jordans.

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