Landkreis-Präsident Kreidl gibt Doktortitel ab

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    • 11.04.13
    • Politik
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Landkreis-Präsident Kreidl gibt Doktortitel ab

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München - Der unter Plagiatsverdacht stehende Präsident des Bayerischen Landkreistags, Jakob Kreidl (CSU), verzichtet freiwillig auf seinen Doktortitel.

© dpa

Jakob Kreidl (CSU) verzichtet freiwillig auf seinen Doktortitel.

Unabhängig von den laufenden Untersuchungen habe er sich entschieden, „bereits jetzt, vor einer Entscheidung der Universität, freiwillig auf den Doktortitel zu verzichten“, erklärte Kreidl am Donnerstag in einer Mitteilung. Der Miesbacher Landrat schrieb, er habe sich in den vergangenen Tagen eingehend mit seiner Arbeit auseinandergesetzt und eine „Vielzahl an Fehlern“ entdeckt. Er wolle sich für sein Fehlverhalten ausdrücklich entschuldigen. Kreidl war Ende März anonym im Internet vorgeworfen worden, seine Dissertation in Teilen abgeschrieben zu haben.

dpa

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Kommentare

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Gast11.04.2013, 20:41
(4)(0)

"Hallo Herr Dr. Kreidel, schön Sie zu sehen. Wie geht es ihnen.?"
oder,
"Entschuldigung, aber das hier ist der Platz von Herrn Dr. Kreidel."
oder,
"Wir werden auf Dr. Kreidel warten. Er verspätet sich etwas."
oder,
"Herr Dr. Kreidel hat entschieden, daß ..."
oder,
"Herr Dr. Kreidel, ...

Es ist sowas von unanständig von ihm, - der hat sich doch politisch restlos selbst entsorgt.
Sollte er z.B. beim politischen Gegner einen Konsens erreichen wollen, erhält er, und das moralisch legitimiert, grinsend deren Hand zum Gruß.

Gast11.04.2013, 20:29
(2)(0)

Normalerweise müsste ein Journalist den Unterschied zwischen
"Doktortitel freiwillig nicht mehr führen" und "Doktortitel zurückgeben"
kennen.......

Spätestens seit der Affäre Guttenberg ist bekannt, dass einem der
Titel nur aberkannt werden kann, also nix mit freiwilliger Rückgabe.

Eines kann Kreidl jedoch freiwillig:

Sofort von seinen sämtlichen politischen Ämtern zurücktreten!

Eliza Weizenbaum11.04.2013, 20:24Antwort
(1)(0)

Natürlich musste Kreidl seine Arbeit erst einmal sorgfältig prüfen - zumindest geht das Gerücht, er habe schließlich nicht selbst plagiiert, sondern eine beim Ghostwriter bestellte Arbeit abgeliefert... da hätte er natürlich in seinem vielbeschäftigten Amt vorher gar keine Zeit zum Lesen gehabt...

Was den von Ihnen zitierten Betrug angeht: Betrug im juristischen Sinne ist halt leider etwas anders als der "Betrug an geistigem Eigentum".

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