Türkei-Proteste: Weitere Demonstranten in U-Haft

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    • 22.06.13
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Insgesamt 55 Inhaftierte

Türkei-Proteste: Weitere Demonstranten in U-Haft

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Istanbul - Bei Protesten in der Türkei sind erneut 31 Demonstranten festgenommen worden. Gegen 22 davon wurde Untersuchungshaft verhängt. Ihnen wird vorgeworfen, Gewalt provoziert zu haben.

Polizei

© dpa (Symbolbild)

Türkische Polizisten nehmen Demonstranten fest

Drei Wochen nach Beginn der Proteste in der Türkei ist Medienberichten zufolge Untersuchungshaft gegen 31 weitere festgenommene Demonstranten verhängt worden. In der Hauptstadt Ankara sei ein Gericht am Samstag in 22 von 25 Fällen dem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt, berichtete die Zeitung „Hürriyet Daily News“ in ihrer Online-Ausgabe. In der Metropole Istanbul habe ein Gericht gegen neun von 17 vorgeführten Demonstranten Untersuchungshaft verhängt. Die anderen insgesamt elf Festgenommenen seien unter Auflagen freigelassen worden.

Damit seien seit Beginn der Proteste 55 Demonstranten inhaftiert worden, berichtete das Blatt weiter. Den Untersuchungshäftlingen in Ankara werde vorgeworfen, die Demonstrationen organisiert und Gewalt provoziert zu haben. Die Inhaftierten in Istanbul müssten sich dafür verantworten, öffentliches Eigentum beschädigt zu haben und Mitglied einer terroristischen Organisation zu sein.

In Ankara setzte die Polizei in der Nacht zu Samstag erneut Wasserwerfer und Tränengas gegen Demonstranten ein, wie die Zeitung berichtete. Am Istanbuler Taksim-Platz hatten sich am Freitagabend wieder einige Hundert Menschen zum stillen Protest gegen die islamisch-konservative Regierung und die Polizeigewalt versammelt. Das Ausmaß der Proteste hat aber deutlich abgenommen.

dpa

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fettwebel23.06.2013, 09:20
(0)(0)

Da kriegt der Osmane den Deckel nicht mehr drauf.
Neckisch die Rolle der EU. Europa wird den Brocken fressen müssen. Nachdem das unvermeidlich ist, eine gute Gelegenheit, dem Gröfaz vom Bosporus zu zeigen wo es lang geht. Warum unvermeidlich?
Unser Nato-Bruder Erdogan kann jederzeit Europa mit dem Bündnisfall erpressen. Nachdem aber keiner die Nato verlassen will, muß Europa die Finger drauf halten.
Kosten wird es immer.

Seltsam, wie Europa von strategischen Notwendigkeiten der US-gesteuerten Nato gelenkt wird.

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