Volksbegehren gegen Studiengebühren läuft nur mau

    • aHR0cDovL3d3dy5tZXJrdXItb25saW5lLmRlL2FrdHVlbGxlcy9wb2xpdGlrL3ZvbGtzYmVnZWhyZW4tZ2VnZW4tc3R1ZGllbmdlYnVlaHJlbi1sYWV1ZnQtMjcxNDQ2NC5odG1s2714464Volksbegehren gegen Studiengebühren läuft mau0true
    • 23.01.13
    • Politik
    • 42
    • Drucken
Rathäuser öffnen auch am Abend

Volksbegehren gegen Studiengebühren läuft mau

    • recommendbutton_count100
    • 0

München – Erfolg und Misserfolg liegen beim Volksbegehren gegen die Studiengebühren dicht beieinander. Zur Halbzeit der Eintragungsfrist bleibt die Zahl der Unterschriften etwas hinter den Erwartungen zurück.

© dpa

Der Weg ist frei für den Volksentscheid über Studiengebühren. Wie werden Sie abstimmen?

Das Voting ist beendet. Es wurde wie folgt abgestimmt:

(68.8)%Studiengebühren sind ungerecht und müssen schnellstmöglich abgeschafft werden!

(28.2)%Die Gebühren sollten bleiben. Schließlich muss das Bildungssystem finanziert werden.

(3.0)%Ich werde nicht abstimmen.

Bis Dienstagabend hatten sich bayernweit erst 3,4 Prozent der Wahlberechtigten eingetragen. Das ist etwas weniger als zum selben Zeitpunkt beim letztlich erfolgreichen Nichtraucher-Volksbegehren 2009. Notwendig für einen Erfolg des Volksbegehrens, das bis einschließlich kommenden Mittwoch läuft, sind zehn Prozent. „Wir sind zuversichtlich, aber es bleibt einiges zu tun“, sagte der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Michael Piazolo, der mit einer Klage den Weg für das Begehren geebnet hatte. „Es wird spannend.“ Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP), Gegner des Volksbegehrens, kommentierte vielsagend: „Ich schaue das an und denke mir meinen Teil.“

Überraschend unterdurchschnittlich sind die Zahlen in den bayerischen Großstädten. In München hatten sich bis Dienstagabend nur 2,93 Prozent eingetragen. Auch in Augsburg und Nürnberg ist die Beteiligung nach Angaben des Bündnisses gegen Studiengebühren eher gering. Spitzenwerte werden dagegen in anderen Universitätsstädten wie Bamberg (5,7 Prozent), Bayreuth und Würzburg erreicht. Bei den Regierungsbezirken ist Oberfranken mit bislang 4,2 Prozent Spitzenreiter. Oberbayern liegt mit 3,0 Prozent unter dem bayernweiten Wert. Im Landkreis Miesbach unterschrieben erst 1,87 Prozent, im Kreis Starnberg 1,70 Prozent, im Kreis Rosenheim ebenfalls unter zwei Prozent. Insgesamt ist die Beteiligung auf dem Land aber etwas höher als in den großen Städten. „Die Großstädte werden am Ende zulegen“, meinte Piazolo.

Am Donnerstag gibt es in den Rathäusern Abend-Öffnungszeiten. In München haben die sieben Eintragungsstellen sogar am Sonntag geöffnet. Schwierig ist die Eintragung ausgerechnet für die Hauptbetroffenen, die Studenten, da sie oft an ihrem Heimatort gemeldet sind. Die Beantragung eines Eintragungsscheins, damit sie in ihrer Unistadt unterschreiben können, ist möglich. „Aber das macht kaum jemand“, sagte Piazolo.

dw/cd

zurück zur Übersicht: Politik

Kommentare

  • Neueste Kommentare
  • Beliebteste Kommentare
LMA24.01.2013, 20:35
(1)(0)

By the way:

Ich lasse mich nicht länger durch Löscherei hier gängeln! Tschüssi!

Gelui24.01.2013, 20:29
(0)(0)

Abschaffung der Studiengebühren, ja oder nein, ist mir zu einfach. Ich wäre dafür, daß für Jede/n der erste Studiengang subventioniert wird. Alle weiteren Studiengänge nur dann, wenn der jeweils vorangegangene Studiengang auch erfolgreich abgeschlossen wurde. Vergesst bitte nicht: Auch nicht studierende Familien bezahlen das.

Exilfranke24.01.2013, 12:18Antwort
(0)(0)

Es ist aber auch so, dass die Rathäuser zu haben, wenn die Studenten von der Uni kommen oder der Normalbürger Feierabend hat. Da heißt es halt, die Sondertermine anzunehmen. Aber es stimmt schon, es ist sehr viel Bequemlichkeit im Spiel. Meckern, aber selber keinen Finger krumm machen.

Alle Kommentare anzeigen

Aktuelle Fotostrecken

Die Chronologie der Affäre Haderthauer

weitere Fotostrecken:
Newsletter

Meist kommentierte Artikel

  • Letzte Woche
  • Monat
  • Themen
Joachim Gauck

Gauck wegen Russland-Äußerung in der Kritik

Berlin - Bundespräsident Gauck wird scharf dafür kritisiert, dass er Russland im Ukraine-Konflikt gedroht hat. Vitali Klitschko bittet Deutschland derweil um militärische Ausrüstung für die Ukraine.Mehr...

Joachim Gauck

Gauck wegen Russland-Äußerung in der Kritik

Berlin - Bundespräsident Gauck wird scharf dafür kritisiert, dass er Russland im Ukraine-Konflikt gedroht hat. Vitali Klitschko bittet Deutschland derweil um militärische Ausrüstung für die Ukraine.Mehr...

Wirtschaft

Gesetzliche Kassen haben solides Finanzpolster

Kassen haben Polster von 16,1 Milliarden Euro

Berlin - Die gesetzlichen Krankenkassen verfügen weiterhin über ein solides Finanzpolster von 16,1 Milliarden Euro. Doch Neuregelungen der Finanzstruktur 2015 zwingen sie zu mehr Wettbewerb.Mehr...

Internet-Telefonie: Massive Störungen bei der Telekom

Internet-Telefonie: Massive Störungen bei der Telekom

München - Bei der Deutschen Telekom kommt es seit Wochen immer wieder zu massiven Störungen bei der Internet-Telefonie. Die Anschlüsse sind zeitweise stundenlang nicht zu erreichen, auch Notrufe sind dann nicht möglichMehr...

Halliburton zahlt 1,1 Milliarden Dollar

Halliburton zahlt 1,1 Milliarden Dollar

Mexiko - Mehr als vier Jahre nach der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko zahlt das US-Unternehmen Halliburton 1,1 Milliarden Dollar an Opfer der Katastrophe.Mehr...

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.