Wirbel um Dobrindt und die „schrille Minderheit“

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    • 10.03.13
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Äußerung zur Homo-Ehe

Wirbel um Dobrindt und die "schrille Minderheit"

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Berlin - CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sorgt mit Äußerungen über eine „schrille Minderheit“ in der Debatte um die Homosexuellen-Ehe auch in den eigenen Koalitionsreihen für Wirbel.

Dobrindt

© dpa

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sorgt mit Äußerungen über eine „schrille Minderheit“ in der Debatte um die Homosexuellen-Ehe auch in den eigenen Koalitionsreihen für Wirbel.

FDP-Generalsekretär Patrick Döring sagte „Spiegel Online“ (Sonntag): „Diese Aussagen sind eine Beleidigung für alle Betroffenen und für alle toleranten Bürger dieses Landes.“ CDU-Bundesvize Thomas Strobl sagte der „Welt“ (Montag): „Wir sollten nicht in allzu schrille Töne verfallen.“ Der baden-württembergische Landeschef forderte: „Wir sollten jetzt eine gründliche Debatte über unser Bild von Ehe und Familie führen und darüber, wie wir die Familie im 21. Jahrhundert besonders wertschätzen und fördern wollen.“

Dobrindt hatte in der „Welt am Sonntag“ gesagt: „Die Union als Volkspartei hat die Aufgabe, der stillen Mehrheit eine Stimme zu geben gegen eine schrille Minderheit.“ Es gebe 17 Millionen Ehen, aber nur 30 000 gleichgeschlechtliche Partnerschaften in Deutschland. „So sind die Gewichte verteilt. Und das muss sich auch in der politischen Debatte abbilden. Einzelgruppen dürfen nicht den Ton angeben.“

dpa

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Kommentare

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Gelui14.03.2013, 20:04Antwort
(0)(0)

Was ist das für ein Kommentar? Frage an sie: Bei welchem Punkt in seiner Aussage hat Dobrindt nach ihrem Empfinden nicht recht?

Gelui14.03.2013, 19:53
(0)(0)

Mir persönlich ist es egal, ob homo oder hetero. Nur heutzutage wird einem das Gefühl sugeriert, daß man entweder homo oder bisexuell veranlagt sein sollte um noch "in" zu sein und das ist es, was mich stört. Hetero wird zunehmend als spießig dargestellt und vor diesem Hintergrund darf man, wie Herr Dobrindt, die Mehrheitsverhältnisse schon noch hervorheben.

Ramadama13.03.2013, 15:47Antwort
(1)(0)

Niemand behauptet Homosexualität sei die "eigentlich normale Lebensform", so eine Behauptung zeugt lediglich von einer Phobie, oder schizoidem Verfolgungswahn. Mit Argumenten kann man sexuelle Neigungen auch nicht ändern. Sexualität ist ein Trieb, nicht mehr nicht weniger. Auch der Heterosexuelle Trieb ist einer. Beide Formen finden sich auch im Tierreich. Es ist komplett albern die Wahl des Sexualpartners zur Grundlage von Erlaubnissen, Vergünstigungen oder verboten zu machen. So essentiell kann das Rumgef***e doch für eine Gesellschaft nicht sein. Dies Überhöhung der Heterosexualität durch Religionen (vor allem die Wüstenreligionen) ist so skurril, dass sie ins Museum gehört, mit all ihren Repräsentatnten - mehr aber nicht. Wie wichtig muss denen das Poppen sein, dass man da drum herum so einen Kult aufbauen muss? Haben die sonst nichts? Schon seltsam.

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