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Der mutmaßliche Todesschütze James Holmes.

Er hätte noch mehr getötet

Kino-Massaker: Sturmgewehr hatte Ladehemmung

Washington - Das Blutbad von Colorado, bei dem ein Amokläufer zwölf Menschen in einem Kino tötete, hätte nach neuesten Ermittlungen noch viel schlimmer ausfallen können.

Wie die Zeitung „Washington Post“ berichtete, hatte ein Sturmgewehr des Täters eine Ladehemmung.

Es handele sich dabei um eine halbautomatische Waffe, die 50 bis 60 Schüsse pro Minute abfeuern könne, berichtete das Blatt am Sonntag unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Justiz-Informanten. Der verdächtige James Holmes hatte nach Angaben der Polizei bei seinem Angriff am Freitag zudem ein Jagdgewehr und eine Pistole benutzt.

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Außerdem schrieb das Blatt, dass es dem mutmaßlichen Todesschützen nach seinem Amoklauf möglicherweise beinahe gelungen wäre, zu entkommen. Er habe versucht, sich als Polizist einer Sondereinheit in Zivil auszugeben.

Der 24 Jahre alte Ex-Student Holmes wird beschuldigt, während der Mitternachtspremiere des neuen Batman-Films „The Dark Knight Rises“ in der Nacht zum Freitag wahllos ins Kino-Publikum geschossen zu haben. 12 Menschen starben, 58 wurden verletzt.

Am Sonntag (deutsche Zeit: früher Montagmorgen) traf Präsident Barack Obama in Aurora ein, den Ort des Verbrechens. Obama hat Verletzte des Kino-Massakers in Colorado und Angehörige der zwölf Toten getroffen. „Ich hatte Gelegenheit, einige Umarmungen zu schenken und Tränen zu vergießen“, sagte Obama in einer kurzen bewegenden Rede am Sonntagabend (Ortszeit) im Universitätskrankenhaus der Stadt Aurora.

dpa

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