Polizei informiert Mutter per Facebook über Tod ihres Sohns

    • aHR0cDovL3d3dy5tZXJrdXItb25saW5lLmRlL2FrdHVlbGxlcy93ZWx0L3BvbGl6ZWktaW5mb3JtaWVydC1tdXR0ZXItZmFjZWJvb2stdWViZXItaWhyZXMtc29obnMtenItMjc2MjQ4MC5odG1s2762480Bei Facebook: Polizei postet Todesnachricht0true
    • 21.02.13
    • Welt
    • 5
    • Drucken
Sohn stirbt - Mutter unter Schock

Bei Facebook: Polizei postet Todesnachricht

    • recommendbutton_count100
    • 2
Von Julian Spies

Clayton County/USA - Herzloser geht's kaum: In Clayton County im US-Bundesstaat Georgia hat die Polizei eine Mutter per Facebook über den Tod ihres Sohnes informiert.

Anna L. hatte seit Wochen verzweifelt nach ihrem Sohn Rickie gesucht, unter anderem bei Facebook, wie die amerikanische Internetseite mashable.com berichtet. Rickie L. war vor längerer Zeit ohne eine Spur verschwunden. "Rickie where are you? Love mom" ("Rickie, wo bist du, liebe dich, Mutter") hatte Anna L. auf der Facebook-Seite ihres Sohnes gepostet.

Ihr Sohn war zu dieser Zeit schon tot. Und die verzweifelte Mutter hätte davon auch schon längst wissen können, wenn sie eine versteckte Nachricht entdeckt hätte, die die Polizei für sie bei Facebook bereitgestellt hatte.

Nachricht in verstecktem Ordner einen Monat lang nicht entdeckt

Nachdem diese Mitteilung der Polizei in einem versteckten Ordner mit dem Titel "Sonstiges" hinterlegt worden war, dauerte es fast eine Monat lang, bis die Mutter die Todesnachricht entdeckte. Der Grund: Die meisten Facebook-Nutzer wissen gar nicht, dass es diesen Ordner gibt. Rickie L. war am 24. Januar von einem Auto angefahren worden und dabei ums Leben gekommen.

Als die Familie die Nachricht der Polizei im Internet entdeckte, wollte sie es zunächst gar nicht glauben. Erst nachdem die Tochter von Anna L. aufgrund der Facebook-Nachricht telefonisch bei den Beamten nachgefragt hatte, wurde der Famlie klar, dass Rickie tatsächlich ums Leben gekommen ist. 

Das herzlose, unprofessionelle Vorgehen der Polizei, sorgt in der Gegend für großes Aufsehen. Und die Mutter des jungen Unfallopfers ist entsetzt über das Vorgehen der Polizisten. "Sie haben mir gesagt, dass sie ihr Bestes versucht haben", sagte Anne L. im Interview mit einem örtlichen Sender. "Ich bin da nicht so sicher", sagte sie weiter. "Sie können die Spur eines Verbrechers verfolgen, aber mich können sie nicht finden?", beschwerte sich Anna L. und fügte hinzu: "Ich bin seit 13 Jahren in meinem Job, sie hätten mich finden können."

js

Die peinlichsten Facebook-Pannen der Welt

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

zurück zur Übersicht: Welt

Kommentare

  • Neueste Kommentare
  • Beliebteste Kommentare
Shobain25.02.2013, 09:17
(1)(0)

Also bitte, was sollen diese respektlosen Kommentare wie von Elgusano/Alexijkursova.
Euch möchte ich mal sehen, wenn ihr so eine Nachricht auf FB bekommen würdet, daß ein geliebter Verwandter tot ist, nach dem ihr verzweifelt gesucht habt.
Schämen solltet ihr euch!
Keinen Anstand und wie´s aussieht, nicht viel Grips!

Blogger0121.02.2013, 15:03Antwort
(22)(0)

Ich vermute mal, Du kennst das Wort Empathie nicht.
Wie solltest Du auch? Bei diesen herzlosen Worten kann man sich schon vorstellen, wie gefühllos Du bist.
Geht's noch?
Du kannst wahrscheinlich nicht mal im Ansatz nachfühlen, was in Eltern vorgeht, die ihren Sohn vermissen und dann so etwas feststellen müssen!
Tja, bei manchen Menschen muss man leider feststellen, dass jedes Tier seinen Jungen gegenüber mehr Gefühl hat... :-(

Elgusano21.02.2013, 14:10
(0)(0)

Als erstens würd ich wirklich gerne mal den Wortlaut der Nachricht lesen... und zweitens... Hallo?!? Wer auf FB fragt/sucht soll sich doch nicht wundern wenn er darüber auch ein Antwort erhält... sensibel hätte die Kontaktaufnahme aber halt schon sein sollen, wo wir wieder bei Erstens sind ;-)

Alle Kommentare anzeigen

Aktuelle Fotostrecken

Sensationsfund bei Ausgrabungen: Bilder

weitere Fotostrecken:

Strom & Energie

Energiesparliste der EU: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Energiesparliste der EU: Die wichtigsten Fragen

Brüssel - Fernseher, Geschirrspüler und Lampen - sie alle stehen auf der Energiesparliste der EU. Die Geräte dürfen nur bestimmte Mengen Strom verbrauchen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Thematik.Mehr...

Fallstricke beim Anbieter-Wechsel

Fallstricke beim Anbieter-Wechsel

München - Die Öko-Umlage steigt und damit wieder einmal die Stromrechnung. Das wird viele Verbraucher zum Tarifwechsel animieren. Sie sollten aber auf Fallstricke achten.Mehr...

Runter mit den Heizkosten im Winter: Mit diesen Tipps sparen Sie Geld und Energie

Mit diesen Tipps sparen Sie Geld und Energie

Stuttgart - Pünktlich zum Beginn der Winterzeit drehen viele Haushalte wieder die Heizung auf - und merken das gleich am Geldbeutel. Mit diesen Tipps lassen sich Energie und Geld sparen:Mehr...

Wirtschaft

Sünden der Vergangenheit belasten Bank of Scotland weiter

Sünden der Vergangenheit belasten Bank of Scotland

London - Teure Vergleichszahlungen: Die größtenteils verstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS) kämpft weiter mit den Folgen früherer Vergehen. Warum sie ihren Gewinn trotzdem verbessert.Mehr...

Kaufmännische Berufe in der Hitliste der Ausbildungen ganz oben

Ausbildung: Kaufmännische Berufe sind am beliebtesten 

Wiesbaden - Bei der Wahl ihres Ausbildungsplatzes haben sich die jungen Menschen in Deutschland auch im vergangenen Jahr auf eine enge Auswahl beschränkt: Kaufmännische Berufe sind am beliebtesten.Mehr...

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.