Bierkonsum: Niedrigster Stand seit Wiedervereinigung

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    • 30.01.13
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Nur 96,5 Millionen Hektoliter

Niedrigster Bierkonsum seit Wiedervereinigung

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Wiesbaden - Die Deutschen trinken immer weniger Bier. 2012 wurde so wenig Gerstensaft verkauft seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Die Anzahl der Hektoliter ist dennoch beeindruckend.

© dpa (Symbolbild)

Eine Kellnerin trägt in München auf dem Oktoberfest Maßkrüge durch die Menschenmenge im Bierzelt

Der Bierabsatz in Deutschland ist 2012 auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager setzten insgesamt rund 96,5 Millionen Hektoliter Bier ab, wie das Statistisches Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das waren 1,8 Prozent beziehungsweise 1,8 Millionen Hektoliter weniger als ein Jahr zuvor. Alkoholfreie Biere, Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier sind hierin nicht enthalten.

Damit setzt sich ein langanhaltender Trend fort: In Deutschland wird immer weniger Bier getrunken. Das letzte Miniplus beim Absatz verzeichneten die Brauereien und Bierlager 2006. Damals verkauften sie noch knapp 107 Millionen Hektoliter Bier, 2009 erreichten sie zum bislang letzten Mal die 100-Millionen-Hektoliter-Marke.

Die Bier-Hitliste: Diese Marken sind am beliebtesten

Biermischungen - mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen - machten 2012 mit 4,3 Millionen Hektolitern 4,5 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus.

Die deutschen Brauereien machen mit 83,9 Prozent noch immer den Löwenanteil ihres Geschäfts im Inland. Mit 81,0 Millionen Hektoliter sank der Absatz allerdings zum Vorjahr um 2,1 Prozent.

Steuerfrei als Haustrunk oder für den Export wurden 15,5 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Ein kleines Minus von 0,3 Prozent gegenüber 2011. Davon gingen 11,0 Millionen Hektoliter (- 2,0 Prozent) in EU-Länder und 4,3 Millionen Hektoliter (+ 4,6 Prozent) in Drittländer. Weitere 0,2 Millionen Hektoliter (- 4,3 Prozent) gingen unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.

Am meisten Bier floss wie in den Vorjahren in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Mehr als ein Viertel des Inlandsabsatzes (26 Prozent) geht auf das Konto von NRW, über ein Fünftel (22 Prozent) wurde in Bayern verkauft. Den höchsten Bierabsatz im Ausland erzielten mit einem Anteil von 27,6 Prozent Brauereien und Bierlager mit Sitz in Bayern.

dpa

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Kommentare

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Eveline30.01.2013, 19:07Antwort
(1)(0)

Es soll ja auch Sex-Süchtige geben, wollen sie deshalb Geschlechtsverkehr generell verbieten??

Friedolin30.01.2013, 18:53Antwort
(0)(0)

Freuen sie sich halt einfach darüber, dass sie jetzt endlich "trocken" sind und lassen sie die anderen Menschen bitte selbst entscheiden wie sie gerne leben möchten, danke!

Martin30.01.2013, 18:46Antwort
(1)(0)

Dann bitte zuerst alle Religionen verbieten, das sind die schlimmsten Drogen und haben weltweit bis jetzt die meisten Opfer gefordert.

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