Nicht alle Wohnmobiltouristen sind mit den üblichen Zielen zufrieden. Mit Abenteuerlust zieht es sie auch in unzivilisierte Gegenden.

© Hersteller
Ein „Rucksack“ voller Romantik: Dieser Pick-up-Aufbau von Bimobil bietet Reisenden ein lauschiges Plätzchen.
Weil dort nicht nur die Campingplätze rarer, sondern auch die Straßen schlechter sind, kommen sie mit gewöhnlichen Freizeitmobilen kaum weiter.
All diese Fahrzeuge sind aber nicht nur teuer, sondern erfordern auch den Lkw- Führerschein, der vielen Hobby- Abenteurern fehlt. Deshalb haben sich in der Klasse darunter die Umbauten von geländegängigen Allrad- Transportern etabliert, wie sie Iveco auf Basis des Daily oder VW auf Basis von Crafter und T5 anbieten. Zwar reicht der Platz oft nur noch für zwei oder drei Reisende, und auch die müssen im Wohnzimmer kochen oder im Schlafabteil essen. Doch gibt es solche Fahrzeuge zum Teil bereits für knapp unter 100 000 Euro. Aber es geht sogar noch eine Nummer kleiner: Wer sich einschränken kann, muss für die Abenteuertour keinen Unimog oder Geländelaster kaufen. Dann tun es auch ein Mercedes G-Modell oder ein Toyota Land Cruiser mit Ausstelldach und Klappbetten oder der Um- und Aufbau für den Pick-up, wie ihn das Unternehmen Bimobil in Oberpframmern bei München anbietet.
Mit Preisen ab etwa 70 000 Euro sind solche Lösungen nicht nur um ein Vielfaches billiger und deshalb mit Verkaufszahlen von rund 50 Fahrzeugen im Jahr allein bei Bimobil sehr viel erfolgreicher. Sie haben noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Man kann das Appartement fürs Abenteuer einfach abnehmen und den Wagen ganz normal im Alltag nutzen. Denn für die Garage und die paar Wochen Urlaub im Jahr sind solche Autos viel zu schade.
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