Jeder Autokäufer auf den Autotagen kann zwischen einem kostenlosen Drei-Monate-Abo von tz oder Münchner Merkur wählen.

Münchner Autotage

Ansturm auf die PS

Vom 20. bis 24. Februar finden in der Messe die Münchner Autotage sowie die Reise- und Freizeitmesse ­­ f.re.e statt. Wir sprachen darüber mit Messechef Reinhard Pfeiffer.

Die Autotage fanden früher parallel zur Handwerksmesse statt, seit 2012 ergänzen sie die Reise- und Freizeitmesse f.re.e. Wie hat sich das bewährt?

Von A wie Audi bis S wie Subaru reicht das Angebot, das mehr als 80 Händler und Verbände auf den Autotagen zeigen, die die Mediengruppe Münchner Merkur/tz veranstaltet. Geöffnet ist von 10 - 18 Uhr. Zugang über den Eingang Ost. Tagesticket: 7,50 Euro, Kinder unter 6 Jahren kostenlos, Kinder von 6 bis 14 3,50 Euro.

Reinhard Pfeiffer: Ausgezeichnet. Das Publikum auf der f.re.e ist sehr gemischt. Wir haben da Senioren, aber auch viele junge Leute und Familien. Viele Besucher, die sich beispielsweise für Caravans und Reisemobile interessieren, die interessieren sich natürlich auch für andere mobile Themen wie eben die Autotage. Denn auch da bekommt man mit 28 Automobilmarken einen hervorragenden Überblick. Und wie bei der f.re.e, wo man vom Fahrrad bis zum Tauchanzug alles ausprobieren kann, dürfen die Besucher auch bei den Autotagen die Autos, die dort ausgestellt sind, gleich ausprobieren und testen.

Was sagen die Reiseveranstalter zum neuen Partner?

Pfeiffer: Wir hatten das vorher mit den wichtigen Reiseveranstaltern besprochen, und die Autotage sind positiv aufgenommen worden. Die haben gesagt: Wir wollen eine Publikumsmesse, zu der möglichst viele Menschen kommen. Und in der Kombination mit den Münchner Autotagen ist es uns gelungen, weit über 100 000 Besucher zu holen. Am Schluss waren es dann 120 000, das ist ein Riesensprung.

Also nicht Konkurrenz, sondern Ergänzung?

Dr. Reinhard Pfeiffer Geschäftsführer Messe München.

Pfeiffer: Genau. Wenn man sich unsere Partnerländer in der Nachbarschaft ansieht – letztes Jahr Slowenien, dieses Jahr Tschechien – bieten sich hier hervorragende Gelegenheiten, Autokauf und Urlaubsreise zu verknüpfen. Außerdem muss man eines sagen: Der Deutsche überlegt sich schon genau, wann er ein Auto kauft, ob er sich das leisten kann. Aber er verzichtet nicht auf den Urlaub. 2012 haben die Deutschen für Auslandsreisen 64 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind noch einmal knapp 3 Milliarden mehr als 2011.

Wo geht auf der f.re.e die Reise hin? Gibt es neue Trends?

Pfeiffer: Bei den Reisen liegt alles, was in der Nähe liegt, voll im Trend. Kurzreisen – Bayern, die Alpenregionen – sind angesagt, aber auch Kultur- und Städtereisen.

Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie?

Pfeiffer: Ich wäre äußerst zufrieden, wenn wir wie im letzten Jahr an die 120.000 herankommen könnten.

Peter T. Schmidt

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