Kinostart Men in Black 3 mit Will Smith

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    • 24.05.12
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"Men in Black 3": Außerirdischer Spaß

Köln - Wer einen faden Aufguss befürchtet hat, sei beruhigt: „Men in Black 3“ schließt an die Sci-Fi-Kultkomödie von 1997 an. Kinogänger dürfen sich auf außerirdischen Spaß freuen.

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Wir haben es geahnt: Die Außerirdischen leben längst mitten unter uns. Bei Zeitgenossen wie Lady Gaga oder Justin Bieber liegt die Vermutung ohnehin nahe, dass sie von einem anderen Planeten stammen. Und seit „Men in Black“, der Sci-Fi-Kultkomödie von 1997, wundert uns überhaupt nichts mehr. Zehn Jahre nach der enttäuschenden Fortsetzung „Men in Black 2“ kehren die coolen Alien-Jäger nun zum dritten Mal auf die große Leinwand zurück. Wer einen faden Aufguss befürchtet, sei beruhigt: Dieses Sequel glänzt mit besonders hohem Spaßfaktor.

Der aufgekratzte Agent J (Will Smith) und der griesgrämige Agent K (Tommy Lee Jones) bilden ein tolles Team – das Plappermaul und die Grummelfresse haben seit 15 Jahren die Erde erfolgreich von außerirdischem Abschaum befreit. Doch diesmal muss J sogar eine Zeitreise ins Jahr 1969 unternehmen, um den Planeten zu retten: Gemeinsam mit dem jüngeren Ich seines Partners K (Josh Brolin) macht J Jagd auf „Boris die Bestie“ (Jemaine Clement) – ein abscheulicher Alien, der parallel zur ersten Mondlandung ein Verbrechen von intergalaktischen Ausmaßen plant.

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Mehr wollen wir hier gar nicht verraten, denn „MiB3“ erzählt eine raffinierte Geschichte, die die Beziehung der Charaktere konsequent weiterentwickelt und mit einer verblüffenden Schlusspointe sogar für feuchte Augen im Publikum sorgt. Das Sechzigerjahre-Setting entwickelt erfrischenden Retro-Charme und ist Ausgangspunkt für brillante, brüllkomische Szenen rund um Andy Warhols „Factory“ oder das Astronautenteam der „Apollo 11“: Die zahlreichen Gags sitzen ebenso perfekt wie die schwarzen Anzüge der Protagonisten.

Blitzdingsen reloaded: Mit seiner Paraderolle feiert Will Smith nach vier Jahren Kino-Abstinenz ein fulminantes Comeback. Dass sein Traumpartner Tommy Lee Jones diesmal nur rund eine Viertelstunde lang auftaucht, schadet dem Film in keinster Weise, denn der grandiose Josh Brolin hat Jones’ minimalistische Manierismen meisterhaft inhaliert. Emma Thompson legt als neue Chefin der „Men in Black“ einige hinreißende Auftritte hin, und Jemaine Clement gibt als bärtiger Barbar „Boris die Bestie“ einen wirklich widerlichen Bösewicht ab.

Erwartungsgemäß sind auch die Spezialeffekte allererste Sahne. Freuen Sie sich etwa auf die irrwitzigste Zeitsprung-Sequenz der Filmgeschichte – und auf höchst originelles Spielzeug, darunter ein rattenscharfes Einrad-Moped, auf das selbst James Bond neidisch wäre. Zudem hilft einem der Film dabei, etwas lockerer mit dem alltäglichen Wahnsinn umzugehen: Man begreift, dass gewisse Postbeamte, Politiker und Straßenbahnfahrer womöglich nichts anderes sind als armselige Außerirdische. Fazit: Premium-Popcornkino, das Sie nicht versäumen sollten. Oder, wie Agent K sagen würde: „Erscheinen Sie – sonst weinen Sie!“

Marco Schmidt

Rubriklistenbild: © Sony Pictures Releasing / dapd

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