Bis 17. Januar soll dort das Studio Schwarz entstehen. Mit neuem Design, neuen Gesichtern, neuem Konzept. Die tz hat Münchens schickste Baustelle besucht.
„Letztlich unterziehen wir das Stüberl nur einem Facelift, versetzen das DJ-Pult, zentrieren die Tanzfläche, bauen eine zusätzliche Bar und eine Bühne ein und installieren ein komplett neues Licht-Design“, erklärt P1-Geschäftsführer Radoslav Pavlov. Für die Gäste wird dennoch alle anders: ganz in Schwarz, weniger kommerziell, ohne Reservierungen samt Mindestumsatz, dafür mit neuem Eingang und Hammer-Programm.
Das verantworten Captain Escalate und Charly Bravo. Escalate wird auch das Booking verantworten. „Wir wollen Glaubwürdigkeit schaffen, Trends erkennen, aufgreifen und sie dem Publikum als eine der ersten präsentieren.“ Nu Disko, Deep House und Indie-Elektro soll künftig vornehmlich erklingen, „dazu werden wir auch internationale Top-Acts präsentieren, die normalerweise in solch intimem Rahmen nicht auftreten“, verspricht Escalate.
Allerdings wird die Musik nur ein Teil des neuen Konzepts sein: „Wir wollen unsere Gäste zum Mitmachen animieren.“ Und hier kommt Charly Bravo, Frontmann der gleichnamigen Münchner Band, ins Spiel. Er wird die Gäste im Dinnerjacket begrüßen und sie als Gastgeber der alten Schule durch die wildeste Party der Stadt führen. Flankiert von einem speziellen Bar-Team – Charaktere, keine Bubis. Mit Tattoos, mal verkleidet, mal eine Rolle spielend. „Unsere Gäste sollen etwas Unerwartetes erleben, von dem sie noch am nächsten Tag erzählen können, keine Nacht wird wie die andere sein.“
Deshalb wollen die Macher weder DJs noch Live-Performances vorab verraten. „Wir wollen den Wow-Effekt.“ Erstmals am 17. Januar beim Grand Opening um 22 Uhr.
Thomas Oßwald













