Duisburg ist eine Ruhrgebietsstadt wie keine andere, denn sie liegt am Wasser. Das Wasser ist nahezu allgegenwärtig: Fährt man mit dem Auto von Westen kommend Richtung Innenstadt, sind da überall Kanäle, Schleusen und Brücken. Die Brücken sind ein Fall für sich: Selbst schmale Wasserläufe werden von mächtigen Konstruktionen überspannt, so als gäbe es hier Eisen und Stahl im Überfluss.
Am Innenhafen im Stadtzentrum präsentiert sich die Halbmillionen-Stadt so, wie sie sich gern sähe: glitzernd, hipp und pieksauber. Ein paar hundert Meter lang sieht Duisburg dort aus wie Hamburg - es dominieren Jachthäfen und umgebaute Speicher. Aber schon direkt dahinter stehen in der Einkaufszone viele Läden leer. Aber Duisburgs Potenzial ist unverkennbar: die landschaftlich so reizvolle Lage am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr, der “größte Binnenhafen Europas“, die monumentale Industriearchitektur. Es ist eine Stadt, die man unbedingt wieder besuchen will. Vielleicht nicht gleich. Aber in ein paar Jahren - um zu sehen, was aus ihr geworden ist.
Von Christoph Driessen, dpa
DIE REISE-INFOS ZU DUISBURG
- Das Museum der Deutschen Binnenschiffahrt ist in einem originalgetreu restaurierten Jugendstil-Hallenbad untergebracht. Es liegt direkt am größten Binnenhafen Europas und am Rheinstrom. Mehr Infos unter www.duisburg.de/micro/binnenschifffahrt/
- Landschaftspark Duisburg Nord www.landschaftspark.de
- Tauchrevier Gasometer Das größte Indoor Tauchbecken Europas mehr Infos unter www.tauchrevier-gasometer.de


© dpaDas Indoor-Tauchbecken im Inneren des Gasometers.
© dpaRheinfrachter sind vor der Kulisse von Duisburg-Hamborn ein alltäglicher Anblick.
© dpaKein Platz für Frachter: Im Innenhafen von Duisburg haben etlichen Jachten festgemacht. Zum Stadtzentrum ist es von hier aus nicht weit.














