Für viele ist es nur ein Klischee oder für den kundigen Gentleman ein Grund seine Jacke über die Schultern einer Frau zu legen. Doch es ist wissenschaftlich untersucht: Frauen frieren schneller.

© dpa
Frauen frieren schneller als Männer: Wissenschaftler kennen vier gute Gründe.
Das ist bei Männern und Frauen gleich, wissenschaftlich erwiesen ist, dass Frauen früher frieren. Der Unterschied beträgt rund fünf Grad. Ist ihm also noch angenehm warm, fröstelt sie es schon. Vielleicht tröstet es die bibbernden Frauen: Es ist weder Einbildung, noch kann man viel dagegen tun. Es gibt einige gute Gründe, warum Frauen schneller frieren!
Frauen sind meist kleiner als Männer, das heißt, ihr Verhältnis von Körperoberfläche zu Körpervolumen ist ungünstiger: Ein kleinerer Körper strahlt verhältnismäßig mehr Wärme ab als ein großer. Das ist gut bei Hitze, aber schlecht bei Kälte. Frauen produzieren also weniger Wärme und strahlen mehr ab. Kein Wunder, dass sie früher zu bibbern beginnen. Übrigens: Kleine Männer frieren logischerweise auch schneller als große Männer.
Männer besitzen eine um 15 Prozent dickere Oberhaut als Frauen, das verringert die Verluste durch Wärmeabstrahlung. Bei Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen und drosseln die Durchblutung der Haut. Die dünnere Haut der Frauen kühlt dann schneller ab und meldet früher ans Gehirn, dass der Körper auskühlt.
Der Grund für diese Empfindlichkeit: Der weibliche Körper ist auf die Fortpflanzung programmiert, er will die Innentemperatur möglichst warm halten, um ein eventuelles Baby zu schützen. Der Frau wird früh signalisiert: Geh ins Warme oder zieh dich wärmer an, während der Mann ruhig noch ein bisschen auf die Jagd gehen kann, um seine Familie zu versorgen.
sus



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.