Vertrauen sinkt

Studie: Mehr Bürger befürchten Jobverlust

Berlin - Das Vertrauen der Deutschen in eine stabile Arbeitsmarktlage sinkt. Immer mehr Bürger machen sich Sorgen um ihren Job.

Während sich 2012 noch 62 Prozent der Bundesbürger ihres Jobs sicher waren, zeigten sich für 2013 nur noch 57 Prozent bezüglich der Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes zuversichtlich, wie aus der am Montag veröffentlichten Zuversichtsstudie der Allianz hervorgeht. Insgesamt halten demnach nur 24 Prozent die Arbeitsplätze in den kommenden zwölf Monaten für sicher. Für 2012 waren es noch 31 Prozent.

Leicht gewachsen sei dagegen die Zuversicht in die wirtschaftliche Lage. Mit 35 Prozent glaubt demnach gut ein Drittel der Bundesbürger an eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Ein Jahr zuvor teilten diese Einschätzung noch 32 Prozent.

Deutschlands Wirtschaft sei wettbewerbsfähig, sagte der Chefvolkswirt und Leiter der Unternehmensentwicklung der Allianz, Michael Heise. Das stärke die Zuversicht der Bundesbürger für die Konjunktur. „Zuletzt hat der Arbeitsmarkt aber an Dynamik verloren“, sagte er weiter. „Insbesondere Arbeitnehmer beobachten diese Entwicklung aufmerksam und zunehmend besorgt.“

dapd

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