Stefan Mühleisen: „Weniger Gen-Mais in Bayern"; Bayern 23. Januar
„Es ist eine freudige Nachricht, wenn der Anbau von Gen-Mais in diesem Jahr um die Hälfte sinkt. Trotzdem, die angebaute Fläche ist um die genannten 66,3 Hektar zu viel. Wieso noch eigene Erkenntnisse bekommen? Reichen die gewonnenen, negativen Erfahrungen aus Kanada, Argentinien und Indien unseren deutschen Politikern nicht aus? Die Gefahren müssten doch auch bei jedem Politiker angekommen sein, es sei denn, diese sind selbst schon ,Gen-manipuliert‘. Es wäre Pflicht der Verantwortlichen, die Erzeuger und Verbraucher über die Gefahren der grünen Gentechnik zu informieren. (Oder besteht den Konzernen gegenüber Schweigepflicht?) Von unseren Politikern wird immer wieder auf die EU-Verordnung hingewiesen, dann frage ich mich, weshalb in den EU-Ländern Frankreich, Italien, Ungarn und Österreich und Griechenland und Polen der Anbau von genmanipulierten Sorten verboten ist. Unsere Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz sind hier mehr denn je gefordert, neue Maßstäbe zu setzen und zum Schutz unserer Gesundheit, Sicherheit und Natur den Anbau von Genpflanzen zu verbieten und den Handel mit dem entsprechenden Tierfutter einzuschränken."
Josef Recht
Holzkirchen
Münchner Merkur
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