Patrick Wehner: „Ungeziefer und Schmutz in der Brot-Fabrik“; München 3. Februar
Der Müllerbrot-Skandal ärgert mich sehr, und ich hoffe, dass die Aufklärung, wie es so weit kommen konnte, noch weite Kreise zieht, nicht nur bei Müllerbrot an sich, sondern auch bei den Aufsichtsbehörden (Gesundheitsamt, Gewerbeaufsichtsamt und wie sie alle heißen). Müllerbrot stand zwei Tage still und die Firma musste von anderen Großbäckereien Ware zukaufen, um die Filialen am Laufen zu halten. Das heißt für mich, dass sehr wohl verdreckte Ware in den Handel gekommen ist und vermutlich nicht zu knapp! Tausende Kunden, die Gammel-Semmeln oder Schinken-Käse-Crossaints mit weiterer Fleischbeilage gekauft haben. Und es wird frech behauptet, dass nie eine Kundengefährdung bestand? Wenn ein Betrieb, der Lebensmittel produziert, so gravierende Hygienemängel aufweist, sollte sofort etwas passieren, aber es wird in den Medien berichtet, dass Müllerbrot immer wieder Mängel aufwies. Wie lange denn genau? Wie lange geht das Spiel schon? Ungeziefer, verdreckte Anlagen, das kann einfach nicht wahr sein, dass so was passieren kann, bei so einem Riesenbetrieb mitten in Bayern. Deshalb sollten die Verantwortlichen von Müllerbrot und den zuständigen Behörden dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
Robert Ertl Hörlkofen
Hildegard Fleidl Steinhöring
Münchner Merkur
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