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Auch Bayern war wirtschaftlich mal schwach

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass wirtschaftlich unterschiedlich starke Länder niemals eine Einheitswährung haben sollten,

 dann haben dies nunmehr die föderalistischen Bundesländer Bayern und Baden Württemberg mit ihren Äußerungen mehr als deutlich von sich gegeben. Hier ziehen auch nicht mehr die Argumente, wie sie so gerne von den Befürwortern des Euro gebraucht werden, dass man nur ein Vereinigtes Europa mit denselben Gesetzen und einem einheitlichen Steuerrecht haben müsste, dann wären fast alle Probleme gelöst, insbesondere die als ungerecht empfundene Erbringung von Transferleistungen. Welche Vorstellungen die Politiker von den Zusammenhängen einer Währung haben, dass haben sie vor etwa 20 Jahren bewiesen, als man der darniederliegenden DDR-Wirtschaft nach der Wiedervereinigung die starke DM verpasste. Schlimmer geht es kaum noch und trotzdem verteidigt Theo Waigel diese Entscheidung bis heute als richtig und ebenfalls die fehlentscheidende Einführung des Euro! Fazit: Wer keine Transferunion will, dem bleibt keine andere Wahl, als sich dafür einzusetzen, dass unterschiedlich starke Wirtschaftsregionen jeweils ihre eigene flexible Währung erhalten! Unabhängig davon sei noch gesagt, dass die Bayern nicht vergessen sollten, dass sie selbst einmal eine zeitlang Transferleistungen von Nordrhein-Westfalen erhalten haben, als dieses Bundesland noch wirtschaltlich stark und die Bayern dagegen relativ schwach waren!
Axel C. Baumgart
Rottach Egern

„Finanzausgleich ist bescheuert“; Titelseite 8. Februar

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