„Die beiden Seiten der Sonne“; Wirtschaft 20. Januar
Gerade mal lächerliche drei Prozent trägt die Solarenergie zur Stromerzeugung in Deutschland bei. Für eine hundertprozentige stabile Stromversorgung brauchen wir Kraftwerke, die exakt die momentan benötigte Strommenge ins Netz einspeisen, nicht mehr und nicht weniger. Die Regelbarkeit der Kraftwerke wird genau dem Strombedarf angepasst. Für die Stromversorger ist der unkalkulierbare Strom aus Solar- und Windkraftanlangen eine Störgröße. Für die Betreiber der alternativen Stromerzeuger sind diese Anlagen ein risikoloses Geschäft. Denn der Strom aus den Sonnen- und Windkraftwerken wird dank des EEG unverhältnismäßig hoch vergütet, garantiert 20 Jahre lang. Pro Kilowattstunde zahlt der Verbraucher für diese Umverteilung z. Zt. 3,53 Eurocent, Tendenz steigend. Jedes neue Windrad und jede neue Solaranlage treibt den Strompreis in die Höhe und vergrößert das Risiko eines flächendeckenden Stromausfalles, da die bestehenden Netze die gewaltigen Stromschwankungen der Solar- und Windkraftwerke nicht ausgleichen können.
Dipl.Ing. Hans-Heinrich Willberg
Tegernsee
Tobias Mader
Schwabsoien
Münchner Merkur
Ressort Leserbrief
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