„Bernd Eichinger zu Ehren“; Menschen 18. Februar
„Es ist eine unbegreifliche Chuzpe, Unverfrorenheit und Frechheit der Journalisten Detlef Dreßlein und Anne Lehwald, entgegen des publik gewordenen Vermächtnisses und Willens des soeben verstorbenen Bernd Eichinger – wonach er bestimmt hatte, dass seine Witwe Katja seine Lebensgeschichte aufzeichnen und publizieren solle – nun plötzlich und in aller – verdächtigen, die Gunst der Stunde nutzenden – Eile (denn nur der frühe Vogel fängt den Wurm!) mit einer Eichinger-Biographie auf dem Markt erscheinen zu wollen. Die Betroffenen insgesamt sollten sich wegen ihres Verhaltens in Grund und Boden schämen. Aber offenbar geht es denen mehr ums schnelle Geld und Geschäft, als um die Moral und die Einhaltung gewisser Spielregeln im zwischenmenschlichen Umgang miteinander. Es steht nun zu hoffen, dass sich sämtliche Angehörigen und Freunde von Bernd Eichinger weigern, den fraglichen Journalisten und evtl. auch anderen spionierenden Dritten gegenüber auch nur ein Sterbenswörtchen über ihn zu äußern.“
Hans-Heinrich Wey
Gräfelfing
Münchner Merkur
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