„Was für eine Ignoranz unserer Politiker wie Wulff und Schavan. Sie wollen die Agrogentechnik gegen den Willen von 78 % der Bevölkerung und 85 % der Jugendlichen, um deren Zukunft es geht, durchsetzten.

© ap
Gen-Mais soll nicht auf deutsche Äcker kommen.
Von wem glauben diese Politiker gewählt worden zu sein? Die Agrogentechnik welche riesige Monokulturen fördert und kleinbäuerliche Strukturen in allen Ländern zerstört, kann nur Arbeitsplätze in Labors, bei sogenannte Sheriffs auf unseren Feldern und Rechtsanwälten, die gegen uns Bauern Lizenzgebühren einklagen, neue Arbeitsplätze schaffen. Es ist ein Hohn, die Ärmsten der Armen als Argument zu benutzen die Technologie einzuführen und somit ihre einzige Chance der kleinstrukturierten Landwirtschaft im eigenen Land zu vernichten. Lassen wir uns überraschen wer an einem ,runden Tisch‘ zu diesem Thema teilnehmen darf.“
Annelies Holzer Degerndorf
Amelia Garcia München
„Genau wie die Atomlobbyisten sind auch die Gentechnikbefürworter felsenfest von ihren Aktivitäten überzeugt und sprechen nur von Vorteilen für die Menschheit. Doch ein Blick hinter die Kulissen dieser umstrittenen Technologien bringt keine als positiv zu bezeichnenden Resultate. So hat sich Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder in Sachen ,grüner Gentechnik‘ kürzlich klar ausgedrückt, wenn er sich als Ziel für Bayern eine gentechnik-anbaufreie Zone setzt und in diesem Zusammenhang von ,Bewahrung der Schöpfung‘ spricht. Denn Experten haben längst herausgefunden, dass es sich bei dem gesamten Genmanipulations-Komplex um Eingriffe in die göttliche Schöpfungsordnung handelt, die mit vielen Unbekannten und Fragezeichen verbunden sind. Kein Mensch kann verbindlich sagen, was dabei unter dem Strich herauskommt. Darüber hinaus haben Umfragen ergeben, dass die Mehrheit der Bevölkerung Gentechnik sowohl in Nahrungsmitteln als auch im Saatgut ablehnt, so dass das Genmais-Verbot durch Bundesagrarministerin Ilse Aigner zu begrüßen ist. Sollte es trotz der zahlreichen Widersprüche noch immer Verbraucher geben, die gentechnisch behandelte Lebensmittel bevorzugen, sollten diese gekennzeichnet werden mit dem Zusatz ,Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker‘.“
Franz Wellschmidt Waldbrunn
„Unions-Aufstand nach Anbauverbot“; Bayern 20. April, „Gen-Streit mit harten Fronten“; Politik 17. April
Münchner Merkur
Ressort Leserbrief
Paul-Heyse-Str. 2-4
80336 München
SMS: 0160/97002710
E-Mail: leserbriefe@merkur-online.de



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.