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"Die Gentechnik nutzt nur den Gentechnikkonzernen. Alle anderen, Verbraucher und Landwirte, haben hohe Schäden und unkalkulierbare gesundheitliche und biologische Risiken. Sind genveränderte Pflanzen erst einmal freigesetzt, sind sie (durch Pollenflug) nicht mehr rückhol- und kontrollierbar. Wie zahlreiche Versuche belegen, steigt beim Gentechnikanbau der Herbizid- und Pestizidverbrauch. Über Patentierung der Grundnahrungsmittel und durch Saatgut, welches nur einmal ausgesät werden kann, versuchen Konzerne weltweit die Agrarmärkte zu kontrollieren. Landwirte werden abhängig und müssen das Saatgut jedes Jahr aufs Neue teuer kaufen. Der Verbraucher will keine genveränderten Lebensmittel, die Subventionen und Forschungsgelder könnte man sinnvoller bzw. nachhaltiger anlegen."
Susanne Ziegler
Schliersee
Münchner Merkur
Ressort Leserbrief
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