Lorenz von Stackelberg: „Das Neueste von Wulff und seinen Freunden. Nicht schon wieder“; Kommentar 9. Februar, „Brutal aufklären“; Leserbrief 9. Februar
Wie Recht der Autor hat. Vieles, was Herr Wulff getan hat, war nicht in Ordnung, aber es ist auch allmählich unerträglich dauernd über noch so kleine Dinge aus der Vergangenheit des Bundespräsidenten informiert zu werden. Warum werden die Dinge erst jetzt hochgespielt, nach so langer Zeit? Einmal, weil eine Gruppe in den Medien gut vernetzter politischer Aktivisten versucht, über den Bundespräsidenten die Regierung und die Kanzlerin zu treffen, bzw. zu schwächen oder gar auszuhebeln und zum anderen, um von den Verfehlungen der eigenen Leute abzulenken. Oder glaubt etwa jemand, dass diese „sündenfrei“ sind? Leserbriefschreiberin Frau Karin Hörnig hat in ihrem Beitrag völlig Recht! Wenn schon, sollten neutrale und faire Medien alles aufklären und nicht nur Inquisition in eine Richtung veranstalten. Also Schluss mit Wulff – es gibt weiß Gott Wichtigeres in unserem Land!
Dipl.-Kfm. Gerhard Rohrer
Walchensee
Hilmar Schwab
Pfaffenhofen-Ebersried
Eigentlich sollte es aufgrund großer, weltpolitischer Probleme (Syrien, Iran, Eurokrise etc.) kein Thema mehr sein – aber die Leserschaft eines großen, deutschen Boulevard-Blattes wird mit Sicherheit daran interessiert sein, ob Familie Wulff in der Amtszeit von Herrn Wulff als Ministerpräsident die morgendlichen Semmeln bar oder mit Kreditkarte bezahlt hat oder ob diese vielleicht gratis geliefert wurden. Eine diesbezügliche Recherche von BILD würde möglicherweise die Auflage nochmals erhöhen.
Manfred Reichard
Lenggries
Münchner Merkur
Ressort Leserbrief
Paul-Heyse-Str. 2-4
80336 München
SMS: 0160/97002710
E-Mail: leserbriefe@merkur-online.de



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