Allershausen - Eine positive Bilanz zum 37. Allershausener Volksfest haben Festwirt Markus Neumayer und Peter Colombo von der Volksfestgesellschaft gezogen - trotz drei Tagen Regenwetters.
Festwirt Markus Neumayer hat zwar einen Rückgang des Bierkonsums beim 37. Allershausener Volksfest verzeichnet - „in den früheren Jahren sind immer so um die 70 Hektoliter getrunken worden, heuer waren es geschätzt nur 55.“ Dafür aber hätten die Volksfestbesucher mehr Spezi, Limo und Radler geordert - „ich denke, dass sich die Gesamtbilanz nicht großartig geändert hat“. Über den Grund für diese Verlagerung der Trinkgewohnheiten könne man indes nur spekulieren. Die Hendl, etwa 800 Stück, seien alle verspeist worden, ebenso all die anderen Schmankerl, die die Volksfestgesellschaft, bestehend aus TSV und „Diana“-Schützen, im Festzelt serviert hat. „Das gesamte Essensangebot war so dimensioniert, dass zum Schluss am Sonntagabend nichts mehr übrig war.“ Und das sei auch gelungen, sagte Neumayer dem Tagblatt auf Nachfrage. Käse und Pommes hätten sogar nachgeliefert werden müssen.
Geradezu ideales Bierzeltwetter - Sonnenschein gemischt mit Wolken und rund 24 Grad - habe am Sonntag geherrscht. Der Ansturm am Mittag sei so stark gewesen, „das habe ich noch nie erlebt“. Auch die Schausteller hätten am Sonntag von „perfektem Wetter“ gesprochen.
Die anderen drei Tage allerdings waren nicht gerade ideal für Mandelbrennerei, Fahrgeschäfte und Co.: „Wenn jeder nur schaut, dass er vom Festzelt schnell zu seinem Auto kommt, ohne allzu nass zu werden - da bleibt keiner stehen und kauft eine Tüte Mandeln“, sagte Neumayer bedauernd. Drei Tage Regen, noch dazu mit Sturmböen und Weltuntergangsstimmung am Donnerstag (wir berichteten), sei nunmal nicht gerade das, was man sich für ein Volksfest wünsche.
Der Festauftakt am Donnerstag, der von einem Unwetter und einer wahren Sintflut heimgesucht wurde, sei dennoch nicht allzu schlecht besucht gewesen. Vor allem Allershausener seien dagewesen. Während des Sturm allerdings sei der Essensumsatz „schlagartig eingebrochen“. Dennoch habe man gemerkt: „Es ist nummal ein Fest von Allershausenern für Allershausener.“ Den Einbruch am am Donnerstag habe der Sonntag wieder wettgemacht. Magnet am Freitag waren die „Isartaler Hexen“.
Die Volksfestgesellschaft kann also zufrieden sein - auch wenn man nach dem nassen Auftakt Bedenken gehabt habe, wie Peter Colombo sagte. „Einen solchen Sturm haben wir noch nie erlebt.“ Colombos Bilanz: „Es war trotz der Witterungsverhältnisse ein tolles Fest.“ Und auch der Abbau habe hervorragend geklappt: „So früh waren wir noch nie fertig - das lag an den außergewöhnlich vielen Helfern.“ Einen kleinen Vorgeschmack auf 2011 gibt es auch schon: „Das Weinzelt wird vergrößert“, hat Colombo verraten.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.
Facebook 'Like Box' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.