Kranzberg - Die Arbeiten am neuen „Haus für Kinder" in Kranzberg gehen endlich in den Endspurt. In den Winterferien findet der Umzug statt, am Montag 27. Februar, startet der Betrieb im „Kleeblattl".
Ein vierblättriges Kleeblatt ziert das neue Logo des „Hauses für Kinder“ in Kranzberg. Und auch ihren Namen verdankt die Einrichtung dem Glücksbringer - „Kleeblattl“. Auch wenn sich die Arbeiten an der neuen Einrichtung zwischenzeitlich verzögerten (wir haben berichtet), geht es nun Schlag auf Schlag. Bereits nach den Winterferien werden die Kinder im „Kleeblattl“ betreut.
In den neuen Räumen an der Ringstraße finden insgesamt 36 Krippen-, 75 Kindergarten- und 25 Hortkinder Platz. Während die Hort- und Kindergartenplätze voll belegt sind, gibt es bei den ganz Kleinen aber noch ein gravierendes Problem: „Uns fehlt noch eine Erzieherin“, berichtet Bürgermeister Robert Scholz auf FT-Nachfrage. Das Dilemma: Eine Gruppe mit zwölf Ein- bis Dreijährigen sei bereits voll, der Bedarf für eine zweite Gruppe gegeben und die Räume für eine dritte Gruppe vorhanden. Aber: „Es ist derzeit sehr schwer, Personal zu finden.“ Und: „Es wäre schade, wenn wir niemanden bekämen, die Räume haben wir ja.“
Organisiert dagegen ist die Verpflegung für die Mädchen und Buben: Im „Kleeblattl“ wird gekocht - und zwar „frisch und biologisch einwandfrei“. Die Preise dafür betragen für die Krippenkinder 2,65 Euro pro Essen, drei Euro für die Kindergarten- und 3,50 Euro für die Hortkinder. „Das sind deutlich subventionierte Preise“, so Scholz. Die Aufwendungen für eine Küchenhilfe übernimmt die Gemeinde komplett. Die Küche ist nach dem Umzug der Kinder allerdings noch nicht einsatzbereit: „Die Geräte müssen noch eingebaut und angeschlossen werden“, sagte Scholz.

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