Ingenried - „Das ist eine sehr weitreichende Entscheidung, die wir getroffen haben.“ Mit diesen Worten beschloss Ingenrieds Bürgermeister Xaver Fichtl die Gemeinderatssitzung.
Räte und Bürgermeister hatten die Zweckvereinbarung mit Bidingen zum Bau der dortigen Windkraftanlage abgesegnet.In der Vereinbarung, die immerhin für die nächsten 30 Jahre gilt, ist nun festgeschrieben, dass die Gemeinde Ingenried an den Kosten und dem Ertrag der Anlage jeweils mit 25 Prozent beteiligt ist. Damit auch alle wissen, was in diesen Jahren auf sie zukommt, lagen den Gemeinderäten die neuesten Berechnungen der Gutachter vor, die drei Szenarien errechnet hatten. Was die Windkraftanlage maximal zu leisten imstande sein wird, nämlich 5800 Megawatt. Aber auch ein Szenario, sollte der Wind nicht so kräftig blasen, was dann für ein Minimum rausspringen würde (5100 Megawatt).
„Ich finde es sehr erfreulich, dass alle Gutachter zum gleichen Ergebnis gekommen sind, das gibt uns Planungssicherheit“, wertete Fichtl die großen Zahlentabellen, durch die sich er und seine Räte arbeiten mussten.
Um alle Wünsche, Bedenken und Anregungen der Ingenrieder in passender Form in die Vereinbarung aufzunehmen, hatte sich Xaver Fichtl für diese Sitzung Unterstützung von der Geschäftstellenleiterin der VG Altenstadt geholt. Andrea Knopp schrieb dann auch mit, diskutierte eifrig mit, gab diverse Anregungen, erklärte darüber hinaus die rechtlichen Grundlagen und formulierte letztlich alles so aus, dass die Gemeinderäte am Ende allen Paragraphen problemlos zustimmen konnten.
„Das war jetzt alles ein bisschen dringend, weil die Gemeinde Bidingen am Mittwoch tagt und diese Zweckvereinbarung auch noch absegnen muss“, erklärte Fichtl den Rosenmontagstermin im Gemeindehaus.
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