Altomünster - Es sieht gut aus für den Kindergarten Regenbogen am Brechfeld in Altomünster. Die Gemeinderäte haben sich grundsätzlich für den Ausbau der Kinderstätte ausgesprochen. Auch für Sanierungen in Oberzeitlbach wird Geld in die Hand genommen.

So sehen die ersten Pläne für eine Erweiterung aus. kra
Der Bedarf an Ganztagsangeboten wachse stetig, sowohl für die Krippe als auch für den Kindergarten - so begründet der Träger, die Arbeiterwohlfahrt Dachau, ihren Antrag auf einen Anbau. Nötig seien unter anderem Essens- und Ruheräume, den Integrationskindern fehle ein Therapiezimmer.
Die Maßnahme verspricht aber nicht gerade billig zu werden. Die Verwaltung rechnet zur Zeit mit immerhin 360 000 Euro. Eine sehr konservative Schätzung, wie im Verlaufe der Diskussion klar wurde. „Lieber rechnen wir jetzt mit mehr Geld und benötigen dann weniger, als umgekehrt“, erläuterte Bürgermeister Konrad Wagner (FW). Im übrigen erwarte die Gemeinde Zuschüsse von bis zu 135 000 Euro, so das Gemeindeoberhaupt.
„Im September könnten die Planungen stehen und die Ausschreibungsunterlagen ausgearbeitet sein“, skizzierte Wagner das weitere Vorgehen. Dann folge die Ausschreibung und im Winter die Auswahl des Auftragnehmers; im Frühjahr 2012 könne voraussichtlich mit dem Bau begonnen werden.
Beim Kindergarten in Oberzeitlbach werden die anstehenden Maßnahmen wohl schneller über die Bühne gehen. Allerdings müssen dort nur die Treppe und der Sanitärbereich saniert werden. Die voraussichtlichen Kosten liegen bei 43 000 Euro. Da der Gemeinderat den Maßnahmen ohne Abstriche zustimmte, hofft die Verwaltung, dass die Arbeiten schon in den Osterferien über die Bühne gehen können.
Wagner zeigte sich erfreut über die beiden Beschlüsse: „Vorläufig sind wir erst einmal gut aufgestellt.“ Doch müsse man die Entwicklungen weiter genauestens beobachten. In diesem Zusammenhang verwies der Rathaus-Chef auf einen Flyer für Tagesmütter hin, der in Kürze gedruckt werden soll.
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