109.09.10|Aying|Aying|3
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Aying - Die Produktion in der „Fritz Mühlenbäckerei“ in Aying ist gut angelaufen. Nach dem Umzug aus München vor wenigen Wochen werden hier jetzt täglich bis zu 2000 Semmeln und rund 1500 Brote gebacken.

Diese extravagante Brezn gab’s nur fürs Bild. Ansonsten ist die Produktion in der Fritz Mühlenbäckerei gut angelaufen, worüber sich die Belegschaft und die Geschäftsführer Matthias Wolter (l.) sowie (v.r.) Monika und Fritz Schlund sichtlich freuen. Foto: Jürgen Bollig
Bürger und Passanten haben die einjährigen Bauarbeiten und das langsame Entstehen der Großbäckerei vis-à-vis der Ayinger Brauerei mit großem Interesse verfolgt. Seit der Inbetriebnahme der Bäckerei, Konditorei und Verwaltung können sich die Verantwortlichen nun vor Anfragen gar nicht mehr retten. „Viele wollen wissen, wann man bei uns einkaufen kann“, berichtet Geschäftsführerin Monika Schlund. „Und es gibt auch eine Nachfrage nach Führungen.“ Schon im Vorfeld hatte das Unternehmen angekündigt, sich mit ihrer „gläsernen Backstube“ für die Öffentlichkeit zu öffnen.
Schlund macht keinen Hehl daraus, dass das ökologisch ausgerichtete Bäckereiunternehmen den Zuspruch wohlwollend zur Kenntnis nimmt. „Wir wurden hier in Aying irre gut und mit offenen Armen aufgenommen“, freut sie sich. Was den Verkaufsladen mitsamt dem Café und Bistro betrifft, so müsse die Bevölkerung aber noch Geduld aufbringen: „Das ist erst der zweite Bauabschnitt im kommenden Jahr.“ Doch einen ersten Backstubenverkauf hat Firmengründer Fritz Schlund schon festgelegt: den 10. Oktober, wenn einen Steinwurf entfernt der „Bräukirta“ begangen wird. Vorerst hat die „Fritz Mühlenbäckerei“ drei Verkaufsfilialen in München und beliefert etwa 50 Biomärkte oder ähnliche Einrichtungen.
Zentrum der gläsernen Erlebnisbäckerei bilden die acht Etagen- und Stikkenöfen, die teilweise neu angeschafft worden sind. Über eine Galerie im Obergeschoss sind alle in einer Bäckerei üblichen Produktionsabläufe zu verfolgen - von der Verarbeitung der Ausgangsrohstoffe über den Teig bis hin zum fertigen Produkt. Auf zwei Osttiroler Steinmühlen wird tagtäglich das Getreide in Mehl umgewandelt.

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