Bad Tölz-Wolfratshausen - Die rund 2000 Jahre alten Überreste der jungen Keltin, die unter einem Bauernhaus gefunden wurden, sind ein Glanzstück des neu gestalteten Tölzer Stadtmuseums.

Teurer Schmuck: „Sie muss sehr geliebt worden sein“
Außergewöhnlich ist schon, wie die sterblichen Überreste der Keltin nach zwei Jahrtausenden wieder ans Tageslicht kamen. Weil der Holzboden in der Stube morsch geworden war, begann ein Ascholdinger Bauer im Sommer 2000, mit Pickel, Schaufel und Schubkarre den Boden unter dem Haus abzutragen. Er wollte bis zu einer trockenen Kiesschicht gelangen. Was er im Boden fand, waren die Zeugnisse vergangener Zeiten, Scherben etwa und Brandspuren. Etwa 70 Zentimeter unter den Fußbodenniveau traf der Bauer mit der Spitzhacke einen harten Gegenstand - es handelte sich um einen menschlichen Schädelknochen. (Andreas Steppan)
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