Dr. Harald Vorleuter Direktor desGymnasiums Bad Tölz

Direktor Vorleuter bestätigt Bewerbung als Ministerialbeauftragter

Bad Tölz - Der Direktor des Tölzer Gymnasiums könnte neuer Ministerialbeauftragter für die Gymnasien Niederbayerns werden. Entschieden ist allerdings noch nichts.

Harald Vorleuter, Direktor des Tölzer Gymnasiums, ist im Gespräch für die Stelle eines niederbayerischen Ministerialbeauftragten. Dass dies bekannt wurde, ist einer gezielten Indiskretion geschuldet. „Das wurde durchgestochen“, heißt es in solchen Fällen in Politikerkreisen. Die Verursacher verfolgen damit Ziele. Welche - Nutzen oder Schaden - das bleibt derzeit allerdings noch Spekulation.

Wie berichtet, ist der 55-Jährige gebürtige Münchner in der engeren Wahl als neuer Ministerialbeauftragter für die Gymnasien in Niederbayern. „Ich bin nicht glücklich, dass das jetzt schon draußen ist, wo noch keinerlei Entscheidung gefallen ist“, so Vorleuter gestern gegenüber dem Tölzer Kurier.

In den vergangenen Wochen hatte sich der 55-Jährige immer wieder in München eingefunden, um in Gesprächen quer durch die Ministerial-Hierarchie des Kultusministeriums auf seine Tauglichkeit geprüft zu werden.

Würde Vorleuter letztlich den Zuschlag erhalten, wäre er schulaufsichtlich für 37 niederbayerische Gymnasien zuständig. „Hic et nunc bin ich Schulleiter, und ich habe noch viele Pläne für das Tölzer Gymnasium“, sagt Vorleuter. Sollte er vom Minister berufen werden, „würde ich mit zwei tränenden Augen gehen“, so der Direktor. Ihm sei wichtig, dass seine Bewerbung „nicht gegen Bad Tölz“ gerichtet gewesen sei, das betont der Schulleiter immer wieder.

„Es kann nur ein ganz enger Personenkreis gewesen sein, aus dem diese Information an die Öffentlichkeit durchgesickert ist“, darin ist sich Vorleuter sicher. In seiner neuen Position würde er unter anderem Gymnasien und Schulleiter bewerten sowie die Lehrer-Beurteilungen mit seinem Mitarbeiter Team in Landshut vorprüfen. „Inhaltlich ist der Ministerialbeauftragte irgendwo zwischen Kultusministerium und bildungspolitisch interessierter Öffentlichkeit angesiedelt.“ Vorleuter wäre allerdings nicht direkter Vorgesetzter der Schulleiter. jhd

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