Zwei Wochen lang war Ostern 2012 das Theater am Tölzer Schlossplatz gesperrt. Im Zuschauerraum standen zwei riesige Kamerakräne, die Marionetten und Bühne aus allen Richtungen aufnahmen. Auf einem riesigen Bildschirm wurde jede Szene sofort angeschaut. „3D hat Tiefenwirkung, so dass wir Kostüme und Kulisse immer wieder neu arrangieren mussten“, sagt Theaterleiter Albert Maly-Motta.
Der Film entstand in Zusammenarbeit mit Kameramann und Regisseur Paul Stutenbäumer aus Berlin. „Uns war wichtig, einen Inhalt zu haben, in dem Kinder nicht durch Actionszenen übersättigt werden“, sagt Maly-Motta. In monatelanger Arbeit wurde der einstündige Film nun im Studio noch nachbearbeitet. Die für das junge Publikum entwickelte 3D-Technik passt sich dem geringeren Augenabstand eines Kindergesichts an. Die Filmemacher verzichteten auch auf zu starke 3D-Effekte, die die Kleinen verwirren könnten. „Wir sind gespannt, wie er aufgenommen wird“, sagt Maly-Motta. „Wir gehen im Kino ganz bewusst eine andere Richtung. Wir wollen nicht, dass die Kinder mit den Bildern überfordert sind.“
Bundesweiter Kinostart ist am morgigen Donnerstag. Im Tölzer Isarkino-Center läuft der Film am Samstag und Sonntag um 15 Uhr. Weitere Infos sowie Hintergründe zur Entstehung des Films und wer alles mit dabei war, lesen Sie in der Printausgabe des Tölzer Kurier.















