„Es war eine tolle Erfahrung“, sagen die Teilnehmer. Eine Woche lang wurde in der „Blauen Grotte“ ohne Pause gebetet. Es gab aber auch skeptische Stimmen. foto: privat

Großes Interesse am 168-Stunden-Gebet

Benediktbeuern - Eine ganze Woche lang haben Jugendliche aus der Region ohne Unterbrechung im Kloster Benediktbeuern gebetet. Es hat so gut geklappt, das überlegt wird, es vor Osten zu wiederholen.

Von Christiane Mühlbauer

„Es war eine tolle Erfahrung. Das gemeinsame Beten hatte etwas Ermutigendes und Verbindendes“, sagt Bene Lochmaier. Der Student gehört dem Organisationsteam an, das zusammen mit Salesianerpater Stefan Oster das 168-Stunden-Gebet vorbereitet hatte. Die Gruppierung nennt sich „God for you(th)“ und richtet sich im Kern an junge Gläubige zwischen 15 und 35 Jahren. Die rund 60 Aktiven aus der ganzen Region hatten sich rund um die Uhr eingeteilt, damit immer jemand in der „Blauen Grotte“ (Kloster-Westflügel) anwesend war.

Die Jugendlichen hatten ausdrücklich die ganze Bevölkerung eingeladen - und viele nahmen die Einladung an. „Es gab viele positive Rückmeldungen“, sagt P. Oster. „Es ist einfach schön, dabei zu sein. Es hat mir richtig viel gegeben“, sagt Steven Wolf. Die Aktion der Gruppe fand viel Beachtung in der Region. Auch Skeptiker meldeten sich zu Wort. „Die Aktion hat durchaus polarisiert“, berichtet P. Oster. Das Interessante für ihn: „Es gab niemandem, dem es egal war. Man fand es entweder gut oder nicht.“

Nach der Abschlussfeier fühlten sich die gut 70 Teilnehmer so beflügelt, dass sie nun überlegen, so eine Aktion noch ein weiteres Mal durchzuführen. „Mal sehen, vielleicht vor Ostern“, sagt Bene Lochmaier.

Den ausführlichen Bericht mit den Teilnehmer-Stimmen lesen Sie in der Printausgabe unserer Zeitung.

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