Die Männer, beide 40 Jahre alt, hatten an der Westwand Probleme mit dem schlechten, dünnen Eis und mussten deshalb die Bergwacht um Hilfe rufen.
Die beiden Thüringer hatten sich morgens um 8.30 Uhr auf den Weg gemacht. Dieser war jedoch schwieriger als gedacht. Um kurz vor 18 Uhr ging den Männern die Kraft aus. Die Kochler Bergwacht machte sich mit elf Mann auf den Weg zum Gipfel.
„Wir haben die Männer durch Rufen lokalisieren können“, sagt Toni Geiger III. Die Erfurter waren erschöpft und konnten aus eigener Kraft nicht mehr weiter. „Sie waren in einer schwierigen Lage", sagt Geiger.
Ein angeforderter Hubschrauber konnte wegen des schlechtens Wetters erst zwei Stunden später als geplant starten. Er nahm zwei Bergwachtler auf, die sich zu den Männern in der Wand abseilten. Dabei ist viel Geschick und Erfahrung notwendig, denn die Retter müssen sich kurz in den Felsen einklinken. Sie nahmen die Thüringer auf und flogen sie ins Tal. Dort wurden sie vom Roten Kreuz versorgt.
Den ausführlichen Bericht über die Rettungsaktion lesen Sie in der Printausgabe des Tölzer Kurier.
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