Der Kampf ist nicht zu Ende: Wieder Mahnwache für Mädchenrealschule

Schlehdorf - „Den Worten endlich Taten folgen lassen“: Unter diesem Motto ruft der Elternbeirat der Mädchenrealschule Schlehdorf am Mittwoch, 9. Januar, wieder zu einer Mahnwache auf.

Beginn der Mahnwache ist um 18 Uhr mit einer Andacht in der Schlehdorfer Klosterkirche St. Tertulin. Nach wie vor gebe es keine Lösung, die den Bestand der Schule langfristig sichert, klagt Vorsitzende Heidi Hofmann. „Der verhaltene Optimismus vom 9. November, als der Herr Generalvikar sagte, wir dürfen wieder Mädels aufnehmen, ist ehrlich gesagt weg.“ Denn passiert sei seitdem nichts. Die geplante Schließung - momentan steht 2018 im Raum - müsse auf jeden Fall erst einmal um ein Jahr nach hinten verschoben werden, fordert Hofmann. Zuletzt hatte sich die Erzdiözese lediglich dazu breitschlagen lassen, heuer noch einmal Anmeldungen für die Schule zuzulassen. Ändere sich aber nichts am Schließungsbeschluss, „haben wir im Mai eine Anmeldung, die den Namen gar nicht verdient, weil wir den Kindern sagen müssen, dass sie ihren Abschluss wahrscheinlich gar nicht in Schlehdorf machen können.“ Nachdem sich Kardinal Reinhard Marx „Gesprächen verweigert hat“, so Hofmann weiter, „wäre nun Generalvikar Peter Beer an der Reihe, bis spätestens Ende Januar Klartext zu reden“. (va)

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